Das Hotel Kurhaus in Arolla, dem Bergsteigerort zuhinterst im Val d’Hérens, entstand als eines der letzten Grosshotels im Tal 1896 auf Initiative des Eigentümers Jean Gaspoz. Der massive, dreigeschossige Steinbau mit Satteldach und zahlreichen Holzbalkonen ist umgeben von einem grösseren Lärchenwald. Als Erster Besucher trug sich am 6. August der einheimische Geistliche im Gästebuch ein: «H. Percy Grubb, Pasteur à Evolène – The Lord be with thee». Das Kurhaus konnte sich bereits nach kurzer Zeit neben dem viel älteren Hôtel Mont Collon gut behaupten und auch die schwierigen Krisen- und Kriegsjahre im 20. Jahrhundert unbeschadet überstehen. 1930 wurde das Haus sogar um zwei Fensterachsen erweitert, in den 1960er-Jahren erfolgte der Ausbau der dritten und vierten Etage. Nach verschiedenen Erneuerungsetappen gehört das Hotel seit einigen Jahren als Mitglied zur Vereinigung der Swiss Historic Hotels.
Weitere Literatur zu den alpinen Hotels im Wallis:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 152-172.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Alpine Hotels zwischen Rhonequelle und Furkapass. [Schriften des Stockalperarchivs in Brig, Heft 44] Brig 2008.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Sie nennen sich «Kafi Dihei», Pension Frau Meise, Kunstkaffeehaus Que Sera und haben eines gemeinsam: Sie heissen ihre Gäste im Retro-Chic willkommen. 
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.





Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote.
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten.