Der höchstgelegene Gala-Event findet jedes Jahr auf Corviglia, 2486 Meter über Meer, statt. An diesem Abend sind die Gastköche und St.Moritzer Küchenchefs noch einmal angespannt und höchst konzentriert. Ein letztes Mal stellen sie sich an den Herd, um ein Mehrgangmenü für das Finale des St.Moritz Gourmet Festivals zu kreieren. In der Küche bei Eventpräsident Reto Mathis bereitet jedes Team einen Gang vor. Der muss sitzen, das Publikum hat 600 Franken bezahlt, die Erwartungen sind entsprechend hoch. Hoch ist auch die Herausforderung an jeden einzelnen Gastkoch. Mattias Roock, Küchenchef des Kempinski Grand Hotel des Bains, St.Moritz, hat Erfahrung: «Beim Finale ist die Logistik eine der grössten Herausforderungen. Was nicht auf dem Berg ist, kann nicht noch schnell besorgt werden. Aber auch die dünne und trockene Luft zwingt uns dazu, sehr schnell zu arbeiten, denn Gerichte wie zum Beispiel ein Carpaccio trocknen schneller aus.»
Nicht nur am Schlussevent müssen die Gastköche flexibel sein, sondern während der ganzen Festivalwoche. So müssen sie sich auf eine neue Küche und unterschiedliche Platzverhältnisse einstellen. Dazu kommen weitere Abweichungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gerichte haben. Roock erklärt: «Die Gastköche, deren Niveau immer unglaublich hoch ist, arbeiten konsequent mit ihren regionalen Produkten und bringen selbstgemachte Chutneys, Kompotts oder Jus mit». Der Umgang mit den Zutaten sei teilweise anders, da Gewürze in der Höhe schwächer wahrgenommen würden und zum Beispiel etwas mehr gesalzen werden müsse. Roock nennt ein weiteres, wichtiges Detail: «Das Wasser kocht bereits bei 93 Grad. Damit verschieben sich die Garprozesse.»
Allen Unterschieden zum Trotz: Mit seinem diesjährigen Gast, Gerhard Wieser, sei die Zusammenarbeit super gewesen, freut sich der St.Moritzer Küchenchef. «Das Team war perfekt vorbereitet und bereit, auf unsere Erfahrung zu setzen. Besser geht es nicht», so Mattias Roock.
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
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Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






Gourmetfestivals sind weltweit etabliert. Doch St.Moritz gilt als Pionier dieser Anlässe. Mit einem Budget von einer halben Mio. Franken schreibt das Festival eine schwarze Null.
In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.