Egal ob das Modelabel Bally zu einem amerikanischen oder nun zu einem österreichischen Konzern gehört, der Brand steht für die Schweiz und wirbt mit Swissness. Touristen aus Russland, Japan oder China sind wild auf die Schweizer Traditionsmarke. In Shops wie in Luzern wird stark auf den chinesischen Gast fokussiert. «Dieser Laden hat in der Schweiz den grössten Anteil an ausländischen Kunden», so ein Sprecher des Bally-Konzerns. Doch nur wenn der Lagerbestand stimmt, klingelt die Kasse: Kleine Schuhgrössen und spezielle Kollektionen im Regal, und die Asiaten greifen tief in die Tasche. Welche Kollektionen in China absatzstark sind, lässt sich gut eruieren. Bally ist bereits seit zehn Jahren in China vertreten. Aber nicht nur der Lagerbestand in den Schweizer Shops muss für die Touristen stimmen, auch die Effizienz des Verkaufspersonals ist entscheidend. Denn ist der Tourist erst mal im Laden, geht alles blitzschnell. Oft haben asiatische Kunden nur 15 Minuten Zeit, die Shopping-Tour durch die Schweiz ist straff organisiert. Je nach Reisetour der Touristen kommen sie auch nach Schönenwerd zum ehemaligen Hauptsitz von Bally. Vor allem während der Schmuck- und Uhrenmesse Baselworld wird der Outlet zum Pilgerort: «Wir sind bei Tour-Guides in Russland, Japan und China aufgelistet und daher bekannt», sagt ein Bally-Mitarbeiter. Auch die Japanerin Mie Schneider von der Japan Concierge AG organisiert nach Bedarf gerne Shoppingtouren zu Bally. «Das ist für den japanischen Markt ein sehr spannendes Produkt.»
Dass in den Quellmärkten noch mehr Schweizer Designer Aufsehen erregen, dafür ist Schweiz Tourismus besorgt. Pressereisen durch die Schweiz mit ausländischen Journalisten führen zur Firma Frontline des «Seidenkönigs» Andé Stutz oder auch zu den legendären Brüdern Daniel und Markus Freitag. Während André Stutz mit seinen Seidenprodukten in Russland Furore macht, sind die Freitag-Taschen vor allem in Japan sehr gefragt.
Touristen im Visier hat auch die neue Outlet-Shopping-Destination Alpenrhein Village in Landquart. «Seit der Eröffnung im November hatten wir 260000 Besucher und sind sehr zufrieden», sagt Dagmar Schlichting, Marketing Manager. Die Öffnungszeiten am Sonntag sind gesetzlich noch nicht abgestüzt. «Für uns aber ein sehr wichtiger Tag, wir generieren am Sonntag rund 30 Prozent des Umsatzes.» Und die leerstehende Ladenfläche soll auch so schnell wie möglich vermietet werden: «Wir sind mit richtig grossen Brands in Verhandlung.» Mehr wollte und konnte die Marketingfrau nicht verraten.
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Ein Österreicher erobert Zürich: Marcus G. Lindner gilt als der beste Koch in der Stadt. «Nicht Kunst, sondern Handwerk» müsse man bieten, sagt der Tüftler. 
Im Bindella-Restaurant Terroir ist alles Swiss made. Nicht nur, was auf den Teller kommt, sondern auch die Tischeund die Stühle. 
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Internationale Hotelketten setzen auf Osteuropa und bauen ihre dortige Präsenz kontinuierlich aus. Wichtigster Markt ist Russland.






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