Schweiz Tourismus möchte das Kulturwege-Projekt als USP der Schweiz international positionieren. Jürg Schmid, Sie haben dazu je einen Abschnitt aus der Via Cook und der Via Valtellina ausgewählt - nach welchen Kriterien erfolgte Ihre Wahl?
Diese Schaufensterrouten müssen landschaftlich atemberaubend, geografisch attraktiv und vom historischen Gesichtspunkt aus spannend sein. Sie müssen auch mit öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar sein. Zudem sollte vor Ort eine gute touristische Infrastruktur bestehen. Zum Beispiel Übernachtungsmöglichkeiten oder ergän- zende Dienstleistungen wie beispielsweise ein Gepäcktransport.
Können Sie etwas mehr über das Kommunikationsziel sagen?
Schweiz Tourismus möchte aus der Fülle an einmaligen Aktiv-Erlebnissen, welche die Schweiz zu bieten hat, ein paar Auserwählte ins Schaufenster stellen.
Und die Vorgehensweise, wie Sie dieses Ziel erreichen möchten?
Dies geschieht über die Kommunikationskanäle des weltweiten ST-Marketings. Diese Schaufensterrouten dienen als Inspiration, sich auf MySwitzerland.com vertieft zu informieren und weitere Erlebnisse zu entdecken. Denn im Zeitalter von «information everywhere» ist es nicht einfach, den Überblick zu bewahren - hier bietet ST Hand und zeigt dem Gast konkrete, attraktive Erlebnismöglichkeiten auf.
Gibt es Ihrer Meinung nach in der Schweiz ungenutzte USPs, die sich international vermarkten lassen?
Nicht unbedingt ungenutzt, sondern eher weniger bekannte USPs. Schweiz Tourismus plant, zu den beiden Via-Storia-Abschnitten der Via Cook und der Via Valtellina, auch zwei bis drei Routenabschnitte im Bereich Veloland Schweiz, eBike und Mountainbike hervorzuheben. Denn dieses Angebot bietet bezüglich Umfang und Inhalt schier unbegrenzte Möglichkeiten für unvergessliche Erlebnisse in der Natur.


Das Matterhorn ist das bekannteste Alleinstellungsmerkmal der Schweiz. Es steht nicht nur für Zermatt, sondern für die Schweiz schlechthin. Anders die Kappellbrücke – ein USP, das die meisten Menschen mit Luzern verbinden.



