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15.02.2010
Blick über den Tellerrand
Tourismusdirektoren treffen sich mit Kollegen aus ganz Europa, Schweizer Köche kochen in fernen Ländern, regionale Tourismusorganisationen schnüren mit ihren Nachbarländern Packages und Alpen-Destinationen spannen zusammen: Touristiker schaffen damit hilfreiche Netzwerke.
Der Wissens-Transfer und der Austauschmit Gleichgesinnten bringe sehr viel, sagen sie. Nichtnur für sie persönlich, auch fürs Business. Wer an einem grenzüberschreitenden Interreg-Projekt teilnimmt, profitiert auch noch von EU-Geldern. Wie der Kanton Graubünden, der an die 20 Interreg-Projekte in der Pipelinehat. Eine Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen,
bieten Partnerschaften mit einer Schwester-Stadt oder -Destination. Luzern hat mehrere solcher Verbindungen. Nicht alle sind gleich erfolgreich. Jene mit Chicago wirkt sich touristisch relevant aus. Und Gstaad profitiert auf diese Weise von Darmstadt: Leserreisen der lokalen Medien füllen in beiden Orten die Hotelbetten. ck
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