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22.07.2010
Dolder Schönste Ausblicke
Die Terrasse des «Garden Restaurant» im Dolder Grand.
Die Terrasse des «Garden Restaurant» im Dolder Grand. (© zvg/htr)
Elsbeth Hobmeier

Das «Dolder Grand» ist märchenhaft gelegen. Der Blick von der grossen Terrasse schweift ungehindert über Stadt, Seebecken, Berge – und ist wohl zurzeit einer der schönsten Orte in Zürich, um die sommerliche Hitze sonnenschirm-beschattet zu geniessen. Deshalb spielt die Dolder-Crew auch alle Trümpfe aus, um ihre Gäste glücklich zu machen.

Sagt man Dolder-Küche, so muss man in mehreren Dimensionen denken und schreiben: Da ist das Fine Dining von Heiko Nieder im «The Restaurant», das mit 17 GM-Punkten und einem Michelinstern in der obersten Zürich-Liga mitspielt. Nieder komponiert – neben seinem berühmten grossen Menu – neu auch täglich ein «Amuse-Bouche-Menu» (Fr. 98.–), das speziell im Sommer und speziell von Ladies ausserordentlich geschätzt wird. Top ist im «The Restaurant» mit dem Weintower auch die Weinbegleitung durch Didier Clauss, der soeben von der «Bilanz» zum Sommelier des Jahres gekürt worden ist.

Und da ist das «Garden Restaurant», das neu von Küchenchef Gion Fetz geführt wird, der auch den ganzen Bankettbereich betreut. «Hier bieten wir eine ganze Reihe von saisonalen Aktivitäten», sagt Markus Granelli, Director of Food & Beverage. Sehr gut komme der BBQ-Abend an, wo Delikatessen wie Hummer, Turbot, Ribeye-Steaks auf den Grill gelegt werden. Zum Geheimtipp entwickelt hat sich der tägliche Dreigang-Lunch für 50 Franken inklusive Wasser und Kaffee. Und ein wahrer Renner ist der Sonntagsbrunch mit seinem grossen Buffet.

«Im Garden Restaurant setzen wir auf eine moderne europäische Küche mit einem Touch of Swissness», sagt Markus Granelli, «und im Fine Dining auf eine geradlinig kreative Gourmetküche.» Die konzeptionelle Tendenz des «Dolder Grand» scheint klar: Für jeden Gast das Richtige bieten, dem Gourmet das grosse Erlebnis, dem internationalen Gast das grosse Hotelfeeling, dem einheimischen Stammgast das schönste Erlebnis.

«Wir sind auf einem guten Weg», sagt denn auch Granelli. Und weist auf die Angebote in der Bar und der Lobby hin, wo besonders die neuen Signature Drinks gefragt sind. Etwa der «Wasa Khan» aus Vodka, Wasabi und Gurkensaft. Oder der «Apple Martini», kreiert aus Martini, Apfelsaft und Ginger. In den Wintermonaten soll in der Library auch wieder täglich der beliebte Hightea mit einer Harfenspielerin eingeführt werden.

Weitergeführt werden auch die Kochkurse im «Garden Restaurant» mit Gion Fetz, der zumindest hier seine langjährige Thai-Erfahrung spielen lassen kann. 

 

  
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