Roland Conrady, am ITB Berlin Kongress nahmen diesmal 3000 Besucher mehr teil als im Vorjahr. Welche Rolle spielten dabei Themen im Online- und Technologie-Bereich?
Die Besucherzunahme zeigt insgesamt, dass sich der Kongress bestens etabliert hat. Die Branche hat begriffen, dass für sie relevante Themen diskutiert werden. Dieses Jahr wurde aber erstmals die eTravel World in das Kongress-Programmheft mit aufgenommen, was die Zunahme bestimmt beeinflusst hat. Und die enorme Entwicklungsdynamik der Technologie im Allgemeinen ist sicher auch ein Grund dafür.
Erstmals wurden Blogger aus der Reisebranche stärker in den Kongress eingebunden. Weshalb?
Aus zwei Gründen: Einerseits wollten wir zeigen, dass Reiseblogging ein eigentliches Geschäftsmodell ist. Den klassischen Reisejournalisten gibt es immer weniger, und dessen sollten sich die Branchenleute auch bewusst werden. Zum anderen erhofften wir uns natürlich, dass die Blogger zahlreich über unsere Veranstaltungen schreiben.
Welche Kongress-Events waren besonders gut besucht?
Es hat mich selbst beinahe überrascht, auf welch grosses Interesse die Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit stiessen. Die CSR-Events zogen eine enorme Fülle von Besuchern an.


Die Internationale Tourismusbörse in Berlin hat den Schweizer Ausstellern mehrheitlich gute Abschlüsse beschert.



