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04.02.2010
Logiernächte: Der Leisure-Gast wird immer wichtiger

Letztes Jahr litt der Geschäftstourismus unter dem schlechten wirtschaftlichen Umfeld besonders stark. Zürich verzeichnete bis Ende November ein Minus von 5,1 Prozent, Genf sogar ein Minus von 8,5 Prozent. Vor allem im ersten Halbjahr kamen deutlich weniger Gäste aus den USA und Grossbritannien. Auch im 2010 erwartet man bei Schweiz Tourismus eine weitere Abnahme bei den Logiernächten in der Businesshotellerie. Erst im 2011 rechnet man mit einem Aufwärtstrend. Zudem werde der Businessmarkt immer unberechenbarer, so Veronique Kanel von Schweiz Tourismus: «Die Buchungen kommen immer später.»

Doch nicht überall litt die Businesshotellerie in der Schweiz im l2009 gleich stark. Basel konnte trotz kriselnder Wirtschaft sogar ein Rekordergebnis und das beste Ergebnis seit Einführung der Tourismusstatistik vor 75 Jahren präsentieren. Das Plus ist vor allem dem Freizeittourismus zu verdanken. Dass dieser letztes Jahr in der Stadt angezogen hat, stellt auch Stephan Kistler fest. «2009 erreichten wir in den Sommermonaten an den Wochenenden eine Auslastung von gut 80 Prozent», so der Hoteldirektor des «Crowne Plaza» Zürich, das sonst zwei Drittel der Logiernächte mit Gäschäftskunden erzielt. Für viele sei ein Städte-Kurztrip die preiswerte Alternative zu einer Flugreise gewesen, schätzt Kistler.gsg

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