Im letzten Jahr haben die Schiffe auf Schweizer Seen und Flüssen 14,7 Mio. Passagiere befördert. Das bedeutet eine neue Rekordmarke und 4,9% mehr als im Jahr zuvor mit rund 14 Mio. Passagieren. Die Rangliste der Passagierzahlen führt wiederum der Vierwaldstättersee mit 2,438 Mio. Passagieren an, dicht gefolgt von der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen mit 2,245 Mio. und dem Lac Léman mit 1,873 Mio. Auf den weiteren Plätzen finden sich der Zürichsee (inklusive Limmatschifffahrt) mit 1,837 Mio. Passagieren, der Thuner- und Brienzersee mit zusammen 1,325 Mio. und die Mouettes Genevoises mit 1,281 Mio. Schiffspassagieren. Zu dem guten Resultat hat nicht zuletzt die zunehmende Beliebtheit der Winterschifffahrt beigetragen. Immer mehr Schifffahrtsgesellschaften bauten ihr Winterangebot aus, stellt man beim Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr Litra fest: Entweder mit Aktionen im Rahmen der Kursschifffahrt oder speziellen Event-Schifffahrten – das Angebot reicht von der Fondue- bis zur Dinner-Krimi-Fahrt. Matthias Dietrich von Litra sieht darin vor allem eine Chance für kleinere Gewässer ohne Kursschifffahrt, um so auch im Winter den Schiffsbestand auszulasten . «Man könnte im Winter noch deutlich mehr machen», schätzt Matthias Dietrich das Potenzial ein.
Im vergangenen Herbst wurde beim Bundesamt für Verkehr ein Gesuch für eine Kursschifffahrt auf dem Sempachersee mit einem Schiff für 150 Personen eingereicht. Die Gesuchsteller hoffen auf eine Bewilligung im Laufe dieses Jahres. Nach einjähriger Bauzeit könnte das neue Schiff im Frühjahr 2012 erstmals in See stechen. gsg
Nach der Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes wurde Zürich zum entfesselten Gastro-Labor. Wie ein Restaurant-Veteran die Veränderungen erlebte. 
Beat Caduff, der Perfektionist, legt in seiner Wine Loft täglich eine neue Speisekarte auf. Mit Produkten, die er frühmorgens eingekauft hat. Frisch, frisch, frisch, so lautet das Konzept. 
Ein Österreicher erobert Zürich: Marcus G. Lindner gilt als der beste Koch in der Stadt. «Nicht Kunst, sondern Handwerk» müsse man bieten, sagt der Tüftler. 
Im Bindella-Restaurant Terroir ist alles Swiss made. Nicht nur, was auf den Teller kommt, sondern auch die Tischeund die Stühle. 
70 Prozent aller Gäste bestellen im «Emilio» das legendäre «Poulet rôti Emilio». Im spanischen Familienbetrieb kommen nur beste Zutaten in die Pfannen. 
Der Bau von Bergbahnen im Osten schaffe eine Win-win-Situation mit dem Westen, meint der Bahnbau-Marktführer. Denn immer mehr Leute fahren dadurch Ski.
In Osteuropahaben sich die Übernachtungszahlen in den letzten zehn Jahren teilweise mehr als verdoppelt.
Die touristische Entwicklung in Bulgarien harzt, sagt André Gribi, der seit fünf Jahren dort tätig ist. Grund dafür ist unter anderem die Korruption, die in diesem Land verbreitet ist.
Osteuropa rüstet touristisch auf. Für Urs Wagenseil, Professor am Institut für Tourismuswirtschaft Luzern, sind die Destinationen noch keine Konkurrenz für das Ferienland Schweiz.
Internationale Hotelketten setzen auf Osteuropa und bauen ihre dortige Präsenz kontinuierlich aus. Wichtigster Markt ist Russland.


Wellness in slowenischen Heilthermen, Baden in der Adria oder lieber Skifahren in den Alpen? In Slowenien ist vieles möglich. Vor allem Italiener, Österreicher und Deutsche profitieren.
Die EU unterstützt die touristische Entwicklung in den osteuropäischen Ländern mit Milliardenbeträgen. Ein paar Beispiele.