Buchungen ohne hohe Kommission, das sollte das Ziel sein», provozierte der Präsident von hotelleriesuisse Guglielmo L. Brentel. Damit war die Podiumsdiskussion am ersten Hotelmarketing-Tag eröffnet. Den internationalen Buchungs-Anbietern ganz den Rücken zu zeigen, das ginge aber nicht, sagte Roland Schegg, vom Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis.
Das unterstützte auch Brentel, der die globalen Online-Partner nicht als «böse Buben» hinstellen, sondern lediglich die Problematik provokativ aufzeigen wollte. Andreas Züllig vom Hotel Schweizerhof in Lenzerheide empfindet die Angst der Hoteliers, die Stammgäste würden vermehrt auf den Online-Channels buchen, als unbegründet: «Der Stammgast bucht nach wie vor direkt bei uns.» Schliesslich würden die meisten dieser Gäste gleich bei der Abreise den nächsten Aufenthalte wieder buchen.
Daniel Egloff, Tourismusdirektor von Basel, lobte die Bildung von Hotelgruppen-Kooperationen und betonte die Relevanz: Mit diesen Vereinigungen können die einzelnen Hotels stärker im Markt auftreten und selber Buchungen generieren. «So ist der ‹pay-back› garantiert», sagte Egloff. sls
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.