Die Podiumsdiskussion zum Abschluss des ersten Hotelmarketing-Tags drehte sich um die komplexe Pricing-Thematik. Markus Luthe, Geschäftsfüher des Deutschen Tourismusverbandes, sieht für das Pricing vor allem Potenzial in der genauen Kenntnis des Gastes und damit auch, was er zu bezahlen bereit ist. Luther schlug hier den Link zu Social Media: Auf Facebook sehe man, was der Gast macht, wo er sich bewegt, was ihn interessiert – und darüber könne man mit ihm direkt diskutieren. Weiter stellte sich die aktuelle Frage nach der Preistransparenz in der Online-Welt und wie stark diese in das Pricing hineinspielt. Für den Gast sei hier der zentrale Punkt, wo er für die gleiche Leistung das günstigste Angebot bekomme. Deshalb brauche es laut Markus Schuckert, Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Chur, ein klares Positionierungskonzept seitens der Hoteliers. Am Beispiel des Salzkammerguts erläuterte er die Idee, die verschiedenen Konzepte der Hotels einer Region auf- und untereinander abzustimmen – dabei aber für die einzelnen Häuser individuelle Lücken für Nischenangebote zu lassen. Die Diskussionsteilnehmer, zu denen auch Thomas Winkler von Schweiz Tourismus und Daniel Lauber vom Hotel Cervo in Zermatt gehörten, waren sich einig: «Pricing und Positionierung sind Chefsache», jetzt und auch in Zukunft. Dazu gehöre auch, sich als Hotelchef mit Social Media auszukennen; nur so könnten diese für Pricing- und Positionierungsvorhaben sinnvoll und ergänzend zu den bestehenden Kanälen eingesetzt werden. sag
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.