Unter der Dachmarke Roter Hahn vermarktet der Südtiroler Bauernbund Höfe, die Agrotourismus bieten. Der strenge Kriterienkatalog garantiert die Authentizität der Betriebe. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet um die 24 Euro pro Person. Zehn Spezialisierungs-Kategorien helfen dem Gast, den richtigen Hof zu finden: Reiterbauernhof, Biobauernhof, Vitalurlaub, familienfreundlicher Bauernhof, behindertenfreundlicher Bauernhof, Weinhof, Radlerbauernhof, Wanderbauernhof, historischer Hof, allergiefreier Bauernhof. Die Kriterien für diese Spezialisierungen sind sehr streng. So muss beispielsweise ein Frühstücksbuffet mindestens zehn verschiedene Produkte umfassen. Urlaub auf dem Bauernhof steht auf drei Säulen: Hofeigene Produkte, Gastfreundschaft, lebendiger Bauernhof (Erlebnisse).
Ende letzten Jahres registrierte die Organisation 2712 Betriebe, die Gäste beherbergen. Die meisten Betriebe, 66,8 Prozent, vermieten Ferienwohnungen, die übrigen zusätzlich noch Zimmer oder dann nur Zimmer. Dazu kommen 34 Schankbetriebe und 48 Betriebe, die Qualitätsprodukte vom Hof verkaufen, zusammengefasst im Katalog Delikatessen vom Bauern. Die Anzahl der Übernachtungen stieg zwischen 1999 und 2009 von 797688 auf 1855489. Das entspricht einer Steigerung von 132,6 Prozent. Die Auslastung der Betriebe hat sich innerhalb der letzten 8 Jahre um 52 Prozent gesteigert. Die Organisation Roter Hahn druckt jährlich 90000 Kataloge sowie Informationsbroschüren in Deutsch und Italienisch. ck
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.