Mit 548198 Besuchern ist La Maison du Gruyère, die Greyerzer Schaukäserei in Pringy-Gruyères, die erfolgreichste der ganzen Art im Heimatland weltbekannter Käsesorten, der Schweiz. Ergänzt wird die Attraktion von Gruyères durch die traditionelle Alp-Schaukäserei in Moléson-Dorf.
Der «Gruyère AOC» ist ein Schweizer Spitzenprodukt. Viermal am Tag wird er vor den Augen der Besucher hergestellt. Eine Kooperative von 36 Bauern liefert dazu die Milch. Produziert werden in der Maison du Gruyère 4075 Tonnen Käse pro Jahr. Insgesamt produzieren 180 Gruyère-Käsereien im Gebiet der Appellation dOrigine Contrôlée AOC 29000 Tonnen Käse pro Jahr. Getragen wird La Maison du Gruyère von einer Privatgesellschaft, die von der Interprofession du Gruyère und vom Schweizer Käse-Marketing unterstützt wird. Die Profite von La Maison du Gruyère werden stets in die Anlage reinvestiert.
Der Eintritt in die Schaukäserei mit Restaurant ist frei. Bezahlt wird für den Eintritt zur spielerisch-sinnlich gestalteten Ausstellung, wo unter anderem die Geruchs- und Geschmackssinne getestet werden. 122308 Besucher zahlten den Eintritt im 2009. Davon machen die in Gruppen anreisenden Besucher mit 41343 etwa ein Drittel aus.
Fabienne Porchet leitet Marketing und Kommunikation von La Maison du Gruyère. Auf die Frage nach der Zahl der Besucher aus dem Ausland und den dabei dominierenden Ländern antwortet sie: «Es gibt keine Statistik, sondern nur Schätzungen: Aus der Schweiz sind es demnach 45 Prozent, aus dem übrigen Europa 30 Prozent, je 5 Prozent aus UK, den USA und Russland, und bereits 10 Prozent aus Asien.»
Die Ausländer kommen meist in Gruppen, Incoming-Agenturen bringen Besucher aus der ganzen Welt. Und: «Im letzten Sommer hatten wir viele Araber», stellt Fabienne Porchet fest. «Entsprechend halten wir die Übersetzungen bereit – sechs Sprachen auf dem Audio-Guide, und alle anderen, darunter Arabisch und Tunesisch, mit schriftlichem Material.»
268000 Gäste besuchten im 2009 die Appenzeller Schaukäserei in Stein AR. Sie wird von einer Genossenschaft getragen und von der Sortenorganisation des Appenzeller Käses, der alle Hersteller unterstehen, unterstützt. 871 geführte Besichtigungen gab es. «Aus Erfahrung würde ich sagen, dass 65 Prozent Gruppengäste sind und 35 Prozent Individualgäste», sagt Simone Zuberbühler-Schmid, Leiterin Marketing Services der Genossenschaft. Und: «77 Prozent aller Gäste kommen aus dem Ausland. Deutschland hat die Nase vorn. Dann folgen Frankreich und UK. Immer mehr Gäste empfangen wir aus Asien und Amerika.»
Im Käse- und Souvenirshop sind die beliebtesten Produkte mit Abstand die fünf Sorten Appenzeller Käse. Im Restaurant sind die Appenzeller Chäshörnli mit und ohne Siedwurst das beliebteste Gericht. Im Shop wurden 2009 über 24000 Kilo Käse verkauft. Davon waren 90 Prozent Appenzeller Käse. Das Restaurant verarbeitete rund 3500 Kilogramm Appenzeller Käse.kjv
Nach der Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes wurde Zürich zum entfesselten Gastro-Labor. Wie ein Restaurant-Veteran die Veränderungen erlebte. 
Beat Caduff, der Perfektionist, legt in seiner Wine Loft täglich eine neue Speisekarte auf. Mit Produkten, die er frühmorgens eingekauft hat. Frisch, frisch, frisch, so lautet das Konzept. 
Ein Österreicher erobert Zürich: Marcus G. Lindner gilt als der beste Koch in der Stadt. «Nicht Kunst, sondern Handwerk» müsse man bieten, sagt der Tüftler. 
Im Bindella-Restaurant Terroir ist alles Swiss made. Nicht nur, was auf den Teller kommt, sondern auch die Tischeund die Stühle. 
70 Prozent aller Gäste bestellen im «Emilio» das legendäre «Poulet rôti Emilio». Im spanischen Familienbetrieb kommen nur beste Zutaten in die Pfannen. 
Der Bau von Bergbahnen im Osten schaffe eine Win-win-Situation mit dem Westen, meint der Bahnbau-Marktführer. Denn immer mehr Leute fahren dadurch Ski.
In Osteuropahaben sich die Übernachtungszahlen in den letzten zehn Jahren teilweise mehr als verdoppelt.
Die touristische Entwicklung in Bulgarien harzt, sagt André Gribi, der seit fünf Jahren dort tätig ist. Grund dafür ist unter anderem die Korruption, die in diesem Land verbreitet ist.
Osteuropa rüstet touristisch auf. Für Urs Wagenseil, Professor am Institut für Tourismuswirtschaft Luzern, sind die Destinationen noch keine Konkurrenz für das Ferienland Schweiz.
Internationale Hotelketten setzen auf Osteuropa und bauen ihre dortige Präsenz kontinuierlich aus. Wichtigster Markt ist Russland.



Wellness in slowenischen Heilthermen, Baden in der Adria oder lieber Skifahren in den Alpen? In Slowenien ist vieles möglich. Vor allem Italiener, Österreicher und Deutsche profitieren.
Die EU unterstützt die touristische Entwicklung in den osteuropäischen Ländern mit Milliardenbeträgen. Ein paar Beispiele.