Manche gehen zum Italiener, um den ganzen Abend dort zu verweilen. Bei Sam’s Pizza Land ist das definitiv nicht so. «Unsere Gäste erhalten das Essen sechs bis acht Minuten nach der Bestellung serviert, damit sie nach dem Essen pünktlich im Kino sitzen», sagt CEO Wolfgang Mock. Dabei helfe, dass man die Produkte standardisiert habe und auf aufwendige Gerichte verzichte. Trotzdem kann sich die Vielfalt in den aktuell fünf Pizza Lands (Basel Greifengasse und Einkaufszentrum Stücki, Emmenbrücke im Centrum Seetalplatz, Zürich Schweizergasse und Dreikönigsstrasse, dazu gleichenorts ein Partyservice) sehen lassen: Neben zwei Dutzend Pizzasorten bietet Sam’s Pizza Land den Gästen Spaghettis mit fünf verschiedenen Saucen und sechs weitere Gerichte an. Um trotz Toplagen tiefe Preise kalkulieren zu können, ist nebst hohen Frequenzen engagiertes Personal nötig: «Die Mitarbeiter müssen freundlich sein und Spass am Job haben, auch wenn sie als Student allenfalls nur am Wochenende arbeiten», so Mock, der das Franchisekonzept vor drei Jahren mit einem Partner zusammen vom Besitzer in einem Management-Buyout übernommen hat.
Schnelle Küche und Qualität sollen kein Widerspruch sein. So wird etwa nur Premium-Mozzarella verwendet, auch der Hauswein ist vorgegeben. Die fünf Spaghettisaucen werden ebenfalls gemäss eigenem Rezept zentral angefertigt und verpackt. Ansonsten lässt Mock seinen Franchisern aber freie Hand bei der Rohstoffbeschaffung – «ich bin ja kein Logistiker».
Ein eigentliches Expansionsziel hat der Unternehmer nicht, doch wenn die Konditionen stimmen, kommt es zum Vertragsabschluss. Voraussetzung ist ein Franchiser, der entweder selbst im Betrieb steht oder einen Geschäftsleiter einstellt. «Entscheidend ist, dass er unser Qualitätsdenken teilt und den nötigen finanziellen Background hat», so Mock. Denn die Zeiten, als man im Franchising sofort Geld verdiente, seien vorbei. Als Einstiegsgebühr werden 35000 Franken fällig, hinzu kommen Investitionsgebühren und eine Franchise-Fee von fünf Prozent des Umsatzes.
Doch arbeitet Mock nicht nur an neuen Standorten, auch am Angebot wird laufend gefeilt. Mit den «Monatsaktivitäten» fühlt er den Puls. So legt man Döner-Fleisch auf die Teigunterlage, testet Vegetarierangebote oder macht auch mal auf herbstlich-exotisch: etwa mit einem Kürbis-Curry-Belag.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.