Ein Umbau in Wien. Eine Erweiterung um 50 Zimmer in Frankfurt. Ein Neubau in Hamburgs aufstrebender Hafen-City. Zwei Hotels in Zürich, die 2012 und 2016 öffnen sollen: Christoph Hoffmann, CEO der jungen deutschen 25hours Hotel Company, kennt die Bauvorschriften im deutschsprachigen Raum aus erster Hand. Dabei trifft er auf deutsche Gründlichkeit, Schweizer Service-Orientierung und österreichische Beziehungsmentalität: «Die baulichen Anforderungen sind in allen drei Ländern ähnlich», sagt Hoffmann, «doch im Umgang mit den Behörden zeigen sich kulturelle Unterschiede.» In der Schweiz habe es man mit dem dicksten Anforderungskatalog und den meisten Kontroll-Elementen zu tun, erlebe hier aber auch am meisten Planungssicherheit: «Gerade eben erfuhren wir, dass wir in Zürich keine selbstschliessenden Zimmer-Brandschutztüren einbauen müssen. Wenn uns das so gesagt wird, dann gilt das auch.» Herrsche in Zürich seitens der Behörden «Service-Orientierung und Aufgeschlossenheit», so sei der Prozess in Wien eher «organisch geprägt». Dort spiele das Beziehungsmanagement eine wichtige Rolle, Entscheide können auch mal beim Heurigen fallen. Was beim Austrinken klar war, kann dann aber wieder ändern: «Am Anfang steht oft eine saloppe «Das-machen-wir-mal-Mentalität». Aber man muss immer mit allem rechnen.»
Einer der Knackpunkte in allen Ländern ist immer die Fassadengestaltung. Wohl, mutmasst Hoffmann, «weil da so viele Leute mitreden und den eigenen Geschmack einbringen.» In der Hamburger HafenCity wurde das Hotel-Logo bezüglich Farbvorschriften stark eingeschränkt. Erst nach langen Sitzungen einigte man sich auf einen vernünftigen Werbe-Auftritt des 25-hours-Schriftzugs. Auch in Zürich-West erlebt Hoffmann «wenig Spielraum von behördlicher Seite.» Wer in aufstrebenden Quartieren baue, komme mit seinen Ideen immer ins Gehege mit der Stadtplanung, die eine einheitliche Optik vorsieht. Der Hotelier aber will auffallen im neuen Gelände. Trotzdem: Statt einem saloppen Einstieg, der Leichtigkeit verspricht und eventuell Änderungen bringt, ist Hoffmann die helvetische hohe Hürde, die dann aber nicht mehr verändert wird, lieber. Das Klischee, sagt Hoffmann, lebt: «Die Schweiz funktioniert.»
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.