Unter den osteuropäischen Ländern gehört Slowenien mit seinen gut 8 Millionen Logiernächten im Jahr zu den eher kleinen Destinationen. Doch das Land hat touristisch einiges zu bieten: Sowohl Meer (Adria) als auch Berge (Julische Alpen)und Kultur: Maribor wird 2012 Kulturhauptstadt Europas, schon heute lockt man mit verschiedensten Musikfestivals Gäste in die Stadt. Stolz ist man auch auf die Weintradition: In Maribor am Ufer der Drau findet man den ältesten Weinstock der Welt, 400 Jahre alt. Sonja Sibila Lebe, Professorin für Tourismus an der Universität Maribor, sieht im Kulturtourismus für Slowenien noch klar einen Wachstumsmarkt.
Quantitativ bereits an seine Grenzen gestossen dagegen sei der Wellness-Markt, schätzt Lebe. Gut ein Drittel aller Logiernächte werden heute mit dem Thema Wellness erzielt, die meisten davon in den 28 Heilthermen des Landes. In Portorož findet man das grösste Thai-Wellness-Centrum Mitteleuropas. Ein weiteres Drittel der Übernachtungen generieren die Beherbergungsbetriebe an der Adria. Und das nicht nur mit reinen Sommer-Badeferien: Die Hotels verlängern heute mit eigenem Meerwasser-Pool und Thalasso-Therapie die Saison bis Ende September und mit einem Einstieg in Kongresse und Seminare bis in den November hinein. Sogar Weihnachten wäre an der Adria inzwischen ein gutes Geschäft, die Hotels seien dann zu 80 Prozent ausgelastet, weiss Lebe, dank der Innen-Pools und kulinarischen Events.
Etwas weniger stark als Meer und Wellness tragen die Berge zu den Logiernächten bei. 25 Prozent aller Übernachtungen entfallen auf den Winter- und Sommertourismus in den slowenischen Alpen. Dabei spannt man neu auch mit Italien zusammen: Kanin (Slowenien) und Sella Nevea (Italien) bieten grenzüberschreitendes Skivergnügen auf 30 Kilometer Piste, aber nicht unbedingt ein preiswertes: Der 6-Tages-Skipass kostet in der Hauptsaison 126 Euro. Allerdings garantiert man trotz einer Höhenlage zwischen 1500 und 2200 Metern Schneesicherheit. Im Sommer ist in den Julischen Alpen Wandern, Kanufahren und Mountainbiken mit GPS angesagt.
54 Prozent aller Logiernächte erzielten die slowenischen Beherbergungsbetriebe 2009 mit ausländischen Gästen. Vor allem mit Westeuropäern: An erster Stelle mit Italienern (20%), gefolgt von Österreichern und Deutschen.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 






Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.