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09.09.2010
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Das Ziel der Hoteliers:  Möglichst viele Gäste sollen  direkt auf der eigenen Hotel-Website buchen.
Das Ziel der Hoteliers: Möglichst viele Gäste sollen direkt auf der eigenen Hotel-Website buchen. (© Fotolia)
Die neuen Leiden der Hoteliers: Hohe Kommissionen und tiefe Margen. Das war Thema des 1. Hotelmarketing-Tags.
Simone Leitner

Die Forderung nach einer Null-Prozent-Kommission war als Provokation gedacht. Und als Ansatz, die Thematik rund um die globalen Online-Reservationsanbieter und deren Kommissionen seriös zu diskutieren. Am ersten Hotelmarketing-Tag von hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus waren sich die Experten einig: Überall sinken die Margen von Vermittlern, nur in der Hotellerie steigen sie, beklagte die Branche. Felix Freudiger alias Guglielmo L. Brentel, der die Krux mit den globalen Online-Reservations-Anbietern darstellte, warnte im Berner Hotel Bellevue Palace, die Branche solle sich von den monopolartigen Absatzstrukturen dieser Plattformen nicht in eine totale Abhängigkeit zwingen lassen. Dennoch: Ohne Multichannel-Strategie gehe es nicht, waren sich alle anwesenden Fachleute einig.

Auch Social Media begegnen den Hoteliers auf Schritt und Tritt. Facebook, Twitter oder Blogs seien längst kein Gag mehr, sondern wichtige Marketinginstrumente, sagte Spezialistin Gabriele Bryant.

 

  
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