An einer Veranstaltung von hotelleriesuisse und Energie Zukunft Schweiz im Kongress und Kursaal Bern zum Thema «Hotels energetisch modernisieren» machte Robert Uetz von der Amstein und Walthert AG in Zürich letzte Woche klar, dass der Energieverbrauch den Hotelier jedes Jahr einiges kostet: Im Durchschnitt 100000 Franken, inklusive Unterhalt. Die Hotellerie konsumiere in der Schweiz 2,3 Prozent der Gesamtenergie. Dabei kann der Wärmeverbrauch je nach Sanierungszustand der Liegenschaft stark variieren: Werden unter 15 Liter Heizöl pro m2 und Jahr verbraucht, spricht man von gut bis sehr gut. Ein sehr hoher Verbrauch kann das Dreifache erreichen. Bei sehr schlechtem Bauzustand werden 90 Prozent der Wärmeenergie fürs Heizen verwendet, unter Neubau-Bedingungen nur rund die Hälfte – und das auch wenn nicht mehr geduscht wird.
Wer sein Gebäude energetisch sanieren will, sollte als Erstes den Energieverbrauch drosseln. «Die Isolation muss der erste Schritt sein, vor anderen Massnahmen», betonte Uetz in Bern. Das heisst: Isolation von Dach, Aussenfassade und Kellerdecke. «Meist massiv unterschätzt wird die Dämmung zum Keller hin. Das bringt energetisch sehr viel», so der Fachmann weiter. Für die Deckenisolation muss man mit 50 bis 100 Franken/m2 rechnen, die Aussendämmung ist teurer (300 Fr./m2), Fenster kosten 1000 Franken/m2.
Wem das Geld für erneuerbare Energien fehlt, kann diese im «Contracting» einkaufen. Zwischen 10 und 14 Rappen. koste dann die kWh Wärme, so Uetz, inklusive Fullservice und Amortisation der Anlage. Durchaus wettbewerbsfähig zum Öl, rechnet Uetz vor: Mit allem Drum und Dran käme Heizöl auch schnell auf 12 Rappen/kWh.gsg
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.