Das Wirtshaus zum Hirschen, zeitweise auch zum Goldenen Hirschen genannt, liegt an der Untergass, direkt am Eingang der Stadt und unmittelbar neben der 1919 abgetragenen hölzernen Rheinbrücke, welche dem Aufstau des Flusses weichen musste. Die Mitte des 19. Jahrhunderts als Umfahrung des Städtchens angelegte Rheinstrasse erschliesst das Gebäude zusätzlich auch rheinseitig. Erstmals erwähnt wird der Gasthof zum Hirschen im Jahre 1523. Der östliche Kernbau (Restaurant und Hotelzimmer) ist 1662 unter Einbezug älterer Substanz von 1573 neu erbaut und 1696 um ein Stockwerk erhöht worden. Die Fassadenmalereien, welche das oberste Stockwerk mit einbeziehen, dürften 1696 entstanden sein. Der Westteil (mit Bistro, Saal und Wohnungen) wurde ab 1847 unter teilweiser Verwendung spätgotischer Mauerteile neu erbaut. Der vorgebaute Saal mit damals offener Arkade zum Rhein hin ist ca. 1870 angefügt worden.
Namhafte und teilweise noch heute in Eglisau ansässige Familien wie die Lauffer, Landert, Wirth, Meyer, Hartmann, Strässler oder Schmid waren Eigentümer des Hirschen, welcher sich während seiner fast 500-jährigen Geschichte als erstes Haus am Platz behaupten konnte. Zu vermerken ist J. W. Goethes Tagebuchnotiz vom 26. Oktober 1797: «Um zwölf Uhr waren wir in Eglisau, wo wir im Gasthof zum Hirsch einkehrten, am vorbeifliessenden Rhein, und um halb zwei weiter fuhren.»
Der Gasthof Hirschen erhielt die ICOMOS-Auszeichnung als Hotel des Jahres 2009 als Musterbeispiel der Wiederverwertung historischer Bauteile.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.


Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.