Das Unternehmen hat für 1,03 Mrd. Franken Schokolade verkauft (+2,6 Prozent). Operativ weist der Schokoladehersteller einen Gewinn (Ebit) von 48,7 Mio. Franken aus. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent. Unter dem Strich bleiben 36,6 Mio. Franken (+14 Prozent).
Das erste Semester sei aufgrund der Staatsverschuldungen und der damit verbundenen Konjunkturlage kein einfaches Halbjahr gewesen, schreibt Lindt & Sprüngli in der Mitteilung vom Dienstag. Die wichtigsten Märkte in Europa stagnierten wert- und volumenmässig.
Zudem lässt der Schweizer Franken die Umsätze schmelzen. Lindt & Sprüngli exportiert von der Schweiz aus in mehr als 80 Ländern. Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu blieben, werden Massnahmen ergriffen, um die Kostennachteile auszugleichen. Weitere Angaben dazu machte Lindt & Sprüngli nicht.
Zufrieden zeigte sich das Unternehmen mit der Entwicklung in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und in Nordamerika. Innovative Ansätze – etwa Angebote für den Valentistag – haben das Geschäft belebt.
Potenzial sieht Lindt & Sprüngli in Asien. In China nahm eine neu gegründete Tochter operativ den Betrieb auf, in der Hauptstadt Japans eröffnete Lindt & Sprüngli zwei Cafés.
Das Unternehmen will seine geografische Expansion fortführen. Priorität hat zudem der Zugewinn von Marktanteilen in Schlüsselmärkten. Zwar rechnet Lindt & Sprüngli mit einer Verschärfung der Eurokrise und in manchen Ländern mit schwächerer Konsumentenstimmung. Dennoch will das Unternehmen im Gesamtjahr organisch um bis zu 8 Prozent wachsen. (npa/sda)





