Das erste Hotel Bella Tola in St-Luc entstand 1859/60 als Steinbau im kurz zuvor abgebrannten Dorfkern von St-Luc. Initiant war Pierre Pont, der später auch das Grand Hotel in Chandolin eröffnete. 1882/83 erbaute der initiative Eigentümer ein neues Hotel ausserhalb des Dorfes in schönster Aussichtslage. Dieses rentierte im Gegensatz zum ersten Haus im Dorf ausgezeichnet, so dass es nach nur sechs Jahren auf der Ostseite einen Anbau erhielt, geplant vom bekannten Architekten Louis Maillard aus Vevey (Grand Hôtel in Caux und in Territet). In dieser Form blieb das Hotel am westlichen Dorfrand bis heute als markantes Steingebäude erhalten.
Historisches Hotel des Jahres 2001
Nach dem
Zweiten Weltkrieg wurden technische Verbesserungen ausgeführt, so erhielten
zahlreiche Zimmer fliessendes Wasser, in den 1970er-Jahren kamen die ersten
Baderäume in die Hotelzimmer. Mit der Zeit war das Hotel für den damaligen
Besitzer unrentabel geworden, alte Hotels fanden damals noch keinen Anklang.
Über eine Immobiliengesellschaft kam es 1996 in den Besitz von Anne-Françoise
und Claude Buchs-Favre, die das Gebäude seither mit viel Engagement und
Sachverstand instand stellten. 2001 wurde es vom Internationalen Rat für Denkmalpflege
(ICOMOS) zum historischen Hotel des Jahres gewählt. 2009 feiert die initiative
Eigentümerfamilie das 150-jährige Bestehen des Hotelbetriebs.
Weitere Literatur zu den alpinen Hotels im Wallis:
Flückiger-Seiler, Roland: Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus
und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 152-172.
Flückiger-Seiler, Roland: Alpine Hotels
zwischen Rhonequelle und Furkapass. [Schriften des Stockalperarchivs in Brig,
Heft 44] Brig 2008.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 

Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten.
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus.