hotelarchiv
09.09.2010 18:09:54
Grand Hôtel de la Pierre-à-Voir, Leytron (VS)
(© Hotelarchiv Schweiz/zvg)

In der Zeit nach 1890 gelangte die Bergregion oberhalb von Martigny im Unterwallis in den Blickpunkt des Fremdenverkehrs. Mit einer Doppelfunktion als Ferienort und Ausgangspunkt zur Bergbesteigung entstand 1896 das Grand Hôtel de la Pierre-à-Voir am Übergang Pas de Lin zwischen Vollèges und Saxon. 1904 kam ganz in der Nähe, am Col des Planches, das Hôtel du Vélan in Betrieb. Der Baedeker von 1899 nennt den neuen Fahrweg von Martigny …(…) zum Gr. Hôtel de la Pierre à Voir auf dem Col de Lin (1600 m) und den Aufstieg zum Gipfel des Pierre-à-Voir in drei Stunden.
Beiden Betrieben war kein langes Leben beschieden, sie verschwanden noch während des Ersten Weltkriegs von der touristischen Landkarte des Wallis. Beim Brand des Grand Hôtel de la Pierre-à-Voir 1917 sind in den Zeitungen keine Zeilen des Bedauerns zu lesen.


Weitere Literatur zu den Hotels im Wallis:

FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 154-171.

FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Alpine Hotels zwischen Rhonequelle und Furkapass.
[Schriften des Stockalperarchivs in Brig, Heft 44] Brig 2008.


  
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