In der Zeit nach 1890 gelangte die Bergregion oberhalb von Martigny im Unterwallis in den Blickpunkt des Fremdenverkehrs. Mit einer Doppelfunktion als Ferienort und Ausgangspunkt zur Bergbesteigung entstand 1896 das Grand Hôtel de la Pierre-à-Voir am Übergang Pas de Lin zwischen Vollèges und Saxon. 1904 kam ganz in der Nähe, am Col des Planches, das Hôtel du Vélan in Betrieb. Der Baedeker von 1899 nennt den neuen Fahrweg von Martigny …(…) zum Gr. Hôtel de la Pierre à Voir auf dem Col de Lin (1600 m) und den Aufstieg zum Gipfel des Pierre-à-Voir in drei Stunden.
Beiden Betrieben war kein langes Leben beschieden, sie verschwanden noch während des Ersten Weltkriegs von der touristischen Landkarte des Wallis. Beim Brand des Grand Hôtel de la Pierre-à-Voir 1917 sind in den Zeitungen keine Zeilen des Bedauerns zu lesen.
Weitere Literatur zu den Hotels im Wallis:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 154-171.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Alpine Hotels zwischen Rhonequelle und Furkapass.
[Schriften des Stockalperarchivs in Brig, Heft 44] Brig 2008.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 




Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten.
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus.