Nach dem Bau der Fahrstrasse über den Brünigpass in den
1860er-Jahren und der Eröffnung der Brünigbahn 1888 entstanden auf der Passhöhe
die Pension und das Restaurant «Alpina» und das «Grand Hotel und Kurhaus
Brünig». Gemäss einer Familienchronik erbaute der unermüdliche Hotelkönig Franz
Josef Bucher-Durrer 1888 «auf dem Brünig das Restaurationshotel und das
Kurhaus der Gebrüder Haubensack».
Jaques Gros
Zu dieser Zeit, d.h. zwischen 1887 und 1890,
arbeitete der später als Entwerfer des 1899 eröffneten Grand
Hotel Dolder bekannte Architekt Jacques Gros in der Firma von Bucher-Durrer.
Zur gleichen Zeit wie das Grand Hotel auf dem Brünig wurde auch das Parkhotel
auf dem Bürgenstock nach dem Entwurf von Jacques Gros erbaut.
Eigenes Orchester, eigener Gottesdienst
Bei seinem Endausbau vor dem Ersten Weltkrieg wies der
markante Bau 150 Betten auf, einen fortschrittlichen Komfort mit «Bäder, elektrischem
Licht, Warmwasserheizung, grossen Parkanlagen und Waldungen…» Erwähnt wird im
Reiseführer von 1912 sogar ein eigenes Orchester und ein «English Church
Service at the Hôtel Kurhaus, where the Chaplain resides.»
Untergang nach den Weltkriegen
Mit dem Kriegsausbruch gingen die Gästezahlen rapid zurück
und 1918 musste der Betrieb eingestellt werden. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg
wurde das Hotel abgebrochen, auf dem parzellenweise verkauften Land entstanden
in der Folge mehrere Ferienhäuser.
Romantische Schilderung des Hotels und seiner Umgebung in: Widmann Josef Viktor. Brünigtage. In: Spaziergänge in den Alpen. Frauenfeld 1914, 6. Auflage, S. 407-412.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.