Worte, die ins Auge stechen: Bains électriques, douches, massage, inhalation... Also Hydrotherapie. Hydrotherapie wurde fast zufälligerweise 1827 in Schlesien wiederentdeckt. Im Mittelalter, als man sich noch oft mit Wasser wusch, wusste man um die Heilkraft des Wassers. Seitdem hatte man vergessen, dass Wasser auch ein Heilmittel sein konnte, bis ein Strom kalten Wassers in einem Tannenwald bei Gräfenberg zu Therapiezwecken eingesetzt wurde. Kalte Duschen wurden gegen alle Arten von Krankheiten verschrieben; die Genesung beruhte auf der Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte.
In der Schweiz waren es Albisbrunn und Meiringen, die als erste diese Art der Therapie entwickelten. Man baute Kabinen und darin technische Einrichtungen, die das Wasser gezielt über den Körper fliessen liessen, von oben nach unten oder auch umgekehrt.
Zur Behandlung von Neurosen erfanden die Ärzte die Elektrotherapie: Eine Badewanne mit einer doppelten Wand, worin Kupferplatten an Strom angeschlossen waren, diente als Behandlungsort. Das Wasser leitete den schwachen Strom in der Stärke von 12 bis 18 Volt, und dem Patienten kräuselte die Haut... Diese Therapie jedoch war gefährlich und auch die mutigsten Hoteliers verzichteten nach diversen dramatischen Zwischenfällen auf die Anwendung dieser modernen Kur!
Der Stich erwähnt einen weiteren geheimnisvollen Apparat: appareil pneumatique (Geiger). Hier sind zwei Versionen möglich: Es gab tatsächlich einen Apparat, der Quellenwasser mit komprimierter Luft vermischte und dadurch das Inhalieren verstärkte. Nur hiess der Erfinder Geigl-Mayer und nicht Geiger, wie im Stich geschrieben. Andererseits konnte man Dank der Erfindung eines Hans Geiger seit 1913 die ionisierende Strahlung messen, was wiederum mit dem Strom der Bäder in Verbindung stünde. Wenn man den Stich aber näher betrachtet, erkennt man, dass die Zeichnung vor 1913 entstanden ist und es sich hier um einen «Tippfehler» (eigentlich ein Satzfehler aus dem Satzkasten des Typografen) handelt.
Für die Innenräume von Basler Restaurantionsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Sie nennen sich «Kafi Dihei», Pension Frau Meise, Kunstkaffeehaus Que Sera und haben eines gemeinsam: Sie heissen ihre Gäste im Retro-Chic willkommen. 
Tee mit Milch, Sirup - und vielen kleinen Kügelchen: «Bubble Tea» ist in Asien und auch Deutschland längst Kult. Jetzt ist das Trendgetränk auch in der Schweiz angekommen.
Bis am Sonntag kocht die griechische Kochelite am Festival «Sani Gourmet 2012» auf der Halbinsel Chalkidiki. Einer der Starköche ist Nikos Boukis vom «Selene» auf Santorini 




Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Das besondere Konzept Der neu eröffnete «Kosher Classroom» in Berlin zelebriert jeden Freitag ein Shabbat-Dinner mit traditionellen Segenssprüchen.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.