Bereits im späten 18. Jahrhundert verbrachten Bieler Familien den Sommer in den milden Höhen von Magglingen. Bald einmal wurde der Höhenort auch aus medizinischen Gründen propagiert. Erste Versuche, in dieser Aussichtslage ein Kurhaus zu bauen, scheiterten. Erst 1877 gelang dem Bieler Kronenwirt der Bau eines imposanten Hotelgebäudes, die Burgergemeinde stellte das Land zur Verfügung. Die Gäste kamen bald aus ganz Europa und den USA, so dass die Anlage bereits nach drei Jahren zur Heilanstalt mit Bädern erweitert und ein regelmässiger Kutschendienst zum Bieler Bahnhof aufgenommen wurde. 1884 erhielt das vornehme Haus eine eigene Telefonleitung nach Biel.
Drahtseilbahn, Kapelle und Licht
1887 wurde die Drahtseilbahn von Biel nach Magglingen mit
dem vom Bieler Musikdirektor Schneeberger komponierten «Bieler
Drahtseilbahnmarsch» feierlich eröffnet. Danach nahm der Besucherstrom
nochmals markant zu. 1899 wurde eine anglikanische Kapelle erbaut, 1903 das
elektrische Licht eingerichtet.
Rettung dank Eidgenossenschaft
Die Zwischenkriegszeit war auch für dieses Hotel nur mit
grossen Anstrengungen zu überstehen. Der Kauf durch die Eidgenossenschaft
während des Zweiten Weltkriegs und der anschliessende Ausbau zur
Eidgenössischen Turn- und Sportschule trugen in einer Zeit der allgemeinen
Geringschätzung von Hotelbauten aus der Belle Epoque zur Rettung des Gebäudes
bei.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.