Das Hôtel Beau-Rivage wurde in den Jahren 1863-1865 von Architekt Antony Krafft, einem in Vevey geborenen Architekten österreichischer Abstammung, erbaut. Es stand ziemlich genau in der Mitte des im Jahrzehnt zuvor erbauten Quai du Mont-Blanc. Der Kernbau von 1865 stand an der Ecke der Rue Adhémar Fabri zum Quai du Mont-Blanc. Zu diesem Bau gehörte auch ein polygonaler Speisesaal als Anbau gegen den Quai hin. Bereits nach vier Jahren wurde eine erste Erweiterung seeaufwärts eröffnet. Sie beherbergte den neuen Speisesaal, der an Stelle des alten errichtet worden war. 1872 wurde dieser Anbau erhöht. Dann folgten sich innert kurzer Zeit weitere Etappen, bis schliesslich das ganze Gebäude in der heutigen Form dastand.
Besondere Berühmtheit erlangte das Hotel, als die österreichisch-ungarische Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, nach einem Attentat durch den italienischen Anarchisten Luigi Lucheni am Quai am 10. September 1898 in ihrem Zimmer im Hôtel Beau-Rivage starb.
Weitere Literatur zu den Hotels in Genf:
DE SENARCLENS JEAN, VAN BERCHEM NATHALIE, MARQUIS JEAN M. L'hôtellerie genevoise. Genève 1993.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Le développement de la construction hôtelière sur l’arc lémanique. In: Revue historique du Mandement de Bex, No XXXIII/2000. Bex 2000, p. 3-14.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 88-109.
Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.




