Am 9. Mai 1868 fand die Grundsteinlegung zum Bau eines Grand Hotels an einer der aussichtsreichsten Stellen über dem Axen am Vierwaldstättersee statt. Im September des gleichen Jahres besuchte die englische Königin Victoria die Baustelle und bezeichnete diesen Platz als «the most beautiful spot I met with on my journey through Switzerland.»
1869: Eröffnung
Am 20. Juni 1869 wurde das Hotel - ein einfacher vierstöckiger Massivbau unter einem Mansartdach mit neun Fensterachsen - nach den Plänen des Luzerner Architekten Johannes Meyer erbaut und eröffnet. Es war in eine Parkanlage mit exotischen Bäumen und Sträuchern, pittoresken Weganlagen und Springbrunnen eingebettet. 1871/72 erhielt das Hauptgebäude zwei Seitenflügel. Die nun fünfteilige Anlage konnte über 200 Gäste aufnehmen.
1900: Grossbrand
Am 29. Dezember 1900 zerstörte ein Grossbrand das Hotel Axenstein. Dieses Ereignis fand als Schlussszene im Roman «Grand Hotel Excelsior» von Meinrad Inglin, dem Urenkel des Gründers Ambros Eberle, eine dramatische literarische Aufarbeitung. Beim Wiederaufbau entstand eine noch grössere Hotelanlage mit 250 Betten nach Plänen des Luzerner Architekten Emil Vogt.
ab 1905: Zahnradbahn, Golfanlage und Schwimmbad
Am s1. August 1905 wurde eine Zahnradbahn eröffnet, die vom Grand Hotel Brunnen über Morschach zum Hotel Axenstein führte. Sie war eine der zahlreichen Hotelbahnen, die in der Belle Époque in der ganzen Schweiz entstanden. Ab 1925 bot das Hotel Axenstein seinen Gästen eine 11-Loch-Golfanlage und ab 1930 ein offenes Schwimm- und Sonnenbad.
1964: Schliessung
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Hotelbetrieb nicht mehr in Schwung. Im Herbst 1964 schloss das Haus seine Tore endgültig. Luftschutztruppen machten das ungenutzte Haus im darauffolgenden Jahr dem Erdboden gleich.
Weitere Informationen zu den Hotels am Vierwaldstättersee in:
Flückiger-Seiler Roland. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001, Seiten 134-153. Bestellung direkt beim Autoren.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.







Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.