Die Geschichte des Hotel Bär in Grindelwald begann als Dorfwirtschaft im 18. Jahrhundert. Zusammen mit dem Adler und dem Steinbock gehörte dieser zu den alten, traditionsreichen Namen im Gletscherdorf. Mit dem Kauf durch Johannes Boss begann 1867 der eigentliche Aufstieg des Dorfgasthofs zum ersten Haus am Platz. In mehreren Etappen entstand innerhalb von zwei Jahrzehnten ein mehrteiliger stattlicher Hotelkomplex.
An Weihnachten 1888 konnte der initiative Hotelier mit einem neuen Winterhaus «mit besonderer Heizeinrichtung nach Davoser Muster» die erste Wintersaison eröffnen, mit der Grindelwald zum Wintersportpionier im Berner Oberland wurde, beinahe zwei Jahrzehnte vor Wengen, Mürren und Adelboden. Bereits für die erste Saison entstand unterhalb des Bären eine der ersten grossen Eisbahnen in der Schweiz, zwei Jahre später verkehrte die Bahn von Interlaken nach Grindelwald von Anbeginn auch im Winter.
Der grosse Dorfbrand vom 18. August 1892, bei dem im westlichen Dorfteil insgesamt 116 Firste verbrannten, war in einer Dachkammer des alten Bären ausgebrochen. Von dessen Bauten blieb deshalb am folgenden Tag nur noch rauchende Asche übrig. In den folgenden zwei Jahren erstellte Hotelier Boss an gleicher Stelle eine neue imposante Dreiflügelanlage mit rund 300 Gästebetten, eine der grössten im alpinen Raum je realisierten Hotelanlagen.
Bis zum Ersten Weltkrieg spielte das «Bear & Grand Hotel» im Hotelkonzert von Grindelwald die erste Geige. Eine geschickte Hotelführung rettete den Betrieb sogar über die Zwischenkriegszeit. Erst der Brand im Dachstock am Abend des 14. Januar 1941 setzte dem Hotelbetrieb ein jähes Ende. 1979 schliesslich wurde mit der Liquidation der «Grand Hotels Bär & Adler AG», die sich noch als Immobiliengesellschaft betätigt hatte, ein endgültiger Schlussstrich unter die Geschichte dieses berühmtesten Grindelwaldner Hotels gezogen. Heute steht an dessen Stelle das grosse, in den späten 1970er Jahren erbaute Sportzentrum.
Weitere Literatur zum Hotel Bären in Grindelwald:
Flückiger-Seiler, Roland. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 128-131.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.





Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
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