Bereits in der ersten Ausgabe lobte Baedeker 1844 die «besten Gasthöfe» der Welt, darunter das Baur au Lac in Zürich. Johannes Baur, der in den 1820er Jahren aus dem Vorarlberg nach Zürich emigriert war, nutzte die liberale Öffnung in Zürich ab 1830 und errichtete 1838 das Hotel Baur am Paradeplatz, zu dieser Zeit der zentraler Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Bereits 1844 eröffnete Baur das Hotel am Ufer des Zürichsees, zunächst als Pension. Um es vom Hotel Baur in der Stadt zu unterscheiden, nannte er es von Anfang an Baur au Lac. Neu für dieses Stadthotel war, dass es von der Stadt abgewandt und der herrlichen Naturlandschaft mit See und Bergen zugewandt gebaut worden war. Dieses neue Konzept stiess auf ein positives Echo und so war es der Theodor Baur, Johannes‘ Sohn, der das Hotel 1852 übernahm, möglich, die Pension etappenweise auszubauen, bis es 1898 die heutige Grösse erreichte.
Im Baur au Lac gab sich bald Europas Hoch- und Geldadel die Ehre. Man reiste nicht in erster Linie nach Zürich, man begab sich ins Baur au Lac. Wer auf sich hielt, musste dort gewesen sein. So finden wir unter den Hotelgästen illustre Namen wie König Ludwig I. von Bayern und Kaiserin Elisabeth von Österreich. Diese Tradition setzte sich auch im 20. Jahrhundert fort. Nicht nur der grossen Politik, sondern auch Gästen aus Kultur und Wissenschaft gegenüber zeigte sich das Baur au Lac seit jeher aufgeschlossen: Unzählige Komponisten, Musiker, Tänzerinnen, Schriftsteller und Wissenschaftler zählten sich zu seinen Gästen.
Im Jahr 1889 ging das Hotel in den Besitz von Theodors Tochter Emmy über, die Carl Kracht, einen Kölner Hotelier, geheiratet hatte. Der Name ändert nun, die Familie bleibt jedoch dieselbe. Carl Kracht folgte sein Sohn Hermann, der dem Baur au Lac neue, zeitgemässe Impulse vermittelte. Nach dem Abschied des damaligen langjährigen Direktors Ernst Schaerer konnte die Familie 1954 Georges Rey, einen Grossneffen des Hotelpioniers César Ritz, als Direktor gewinnen. 1983 trat sein Sohn Michel Rey die Nachfolge an. Auf Seiten der Besitzerfamilie übernahm Charles Kracht die Leitung des Hotels von seinem Vater Hermann. Charles Kracht starb 1990. Sein Sohn Andrea Kracht leitet inzwischen, zusammen mit Direktor Michel Rey, das operative Geschäft des Traditionshauses am Zürcher Seeufer.
Text zur Verfügung gestellt vom Hotel Baur au Lac
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.


Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.