Im Sommer 1840 eröffnete der Schwinger-König Christian Seiler im Bergsattel auf der Kleinen Scheidegg das Gasthaus «Zur Gemse». Sein Sohn Adolf brachte viktorianischen Schwung ins Unternehmen, suchte und fand Quellwasser und leitete Abwasser nach Grindelwald. Noch vor dem Bahnbau 1893 wurde aus dem Gasthaus «Zur Gemse» das Hotel «Bellevue». Als Konkurrenz erbaute die Alpgenossenschaft nebenan bald einmal das Hotel «Des Alpes», das nach kurzer Zeit für zirka 800.000 Goldfranken an die Familie Seiler verkauft wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg installierte die neue Eigentümerfamilie von Almen-Seiler in den Sommerhotels Bellevue und Des Alpes eine Zentralheizung und in der improvisierten Bar ein Holzofen-Cheminée. Die erste Wintersaison 1925/26 hatte vollen Erfolg, so dass man sich 1929 entschloss, die Hotels definitiv winterfest zu machen und mit vielen Bädern zu versehen.
Es waren gute fünf Jahre. Sie sind vergangen wie im Flug. Trotzdem ist jetzt die Zeit für mich gekommen, «Adieu, hotel revue» zu sagen. Denn man soll, an diesen Grundsatz glaube ich, aufhören, wenn es am schönsten ist.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Nach der Romandie geht der Bocuse d'Or Suisse wieder mal ins Tessin: Teo Chiaravalloti vom Hotel Villa Principe Leopoldo in Lugano holte sich an der Messe Sirha Gold. 
Das besondere Konzept Das Hotel Solsana in Saanen ist auf Bedürfnisse von sehbehinderten und blinden Gästen ausgerichtet. Wichtig sind Kontraste und Kommunikation.
Je drei Monate in vier Ländern leben: das hat Verena Prager demnächst vor. Die Gastronomin über ihre Auszeit, ihren berühmten Vater und ihr gutes Gespür.
Wer ein Boutique-Hotel rentabel führen will, muss hart kalkulieren: Die kleinen, luxuriösen Hotels brauchen eine hohe Auslastung und gut geschulte, flexible Mitarbeiter.



Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein.
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen.