Der Bau der neuen Fahrstrasse nach Leukerbad in den 1840er-Jahren förderte den Hotelbau in dem seit mittelalterlicher Zeit bekannten Walliser Badeort unter dem Gemmipass. 1844 und 1845 öffneten mit dem Hotel des Alpes und dem Hotel Bellevue zwei neue Gastbetriebe ihre Tore, womit das Bäderdorf bereits drei bedeutende Hotels als Steingebäude nach klassizistischem Architekturmodell besass.
Stolz präsentieren sich diese neuen Bauten in den zeitgenössischen Lithographien. Unter der Zeichnung von Lorenz Ritz zur Eröffnung des Hotels des Alpes ergänzt der Kommentar: «Cet Hôtel contient: 116 chambres, dont 16 salons particuliers.» In zahlreichen Werbeschriften wird der Komfort dieser neuen exklusiven Hotels gepriesen.
Nach der Eröffnung des neuen Hotel Bellevue erwähnt der damalige Badearzt noch die früheren «Klagen über die unzweckmässigen Einrichtungen», beruhigt dann aber sogleich: «Das Alles ist jedoch seit mehreren Jahren ganz Anders geworden.» Und der Chronist berichtet stolz über die modernen Hotelbauten: «A l'exception de la Maison Blanche, tous les grands hôtels ont été construits à neuf dans les vingt dernières années.» Mit diesem neuen Angebot an Hotelbauten konnte man der Eröffnung der neuen Fahrstrasse im Jahre 1850 beruhigt entgegensehen.
Seit den 1880er-Jahren konzentrierte man sich im Bäderdorf auf den Ausbau und die Perfektionierung der bestehenden Infrastruktur. Für die zahlreichen englischen Feriengäste errichtete man, dem Beispiel anderer Touristenorte folgend, im Jahre 1885 neben dem Hotel des Alpes eine englische Kapelle. Im Sommer 1887 erhielt der Hauptplatz eine von «Herrn Iselin aus Basel» gespendete Wettersäule. In den 1890er-Jahren schliesslich wurden etliche Hotelparks erneuert; so erhielt das Bellevue um 1891 eine neue Gartenanlage nach englischem Vorbild mit Springbrunnen und Gartenpavillon.
Weitere Literatur zu den Hotels in
Leukerbad:
Flückiger-Seiler,
Roland. Lawinenartig..., Die Geschichte der Hotelbauten von Leukerbad im
19. Jahrhundert. In: L - Leukerbad, 100 Jahre Hotel- und Bädergesellschaft.
Leukerbad 1996. S. 12-21.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
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Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
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Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
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