Das Hotel Central wurde in Hinblick auf die Landesausstellung 1883 in Zürich durch die Baumeister Baur & Nabholz erstellt. Der Platz in Bahnhofsnähe, an welchem das Hotel gebaut wurde, hiess ursprünglich Leonhardplatz, erhielt jedoch durch das Hotel Central seinen neuen Namen – Central.
1909 kam das Hotel in den Besitz von Paul Elwert. Elwert stammte aus dem württembergischen Reutlingen, arbeitete in Hotels in Frankreich, England und Italien, führte in Chur das Hotel Lukmanier und in Mailand das Hotel Grande Bretagne & Reichmann, bevor er sich in Zürich niederliess. Zusammen mit seiner Frau Marie Eggen gelang es Elwert, sein Hotel zu einer angesehenen Adresse in Zürich zu machen. Nach seinem Tode 1938 führte sein Sohn Eduard das Hotel weiter: Eduard, genannt Edy, war sehr engagiert in den beiden Berufsverbänden Schweizer Hotelier-Verein und Zürcher Hotelier-Verein, welchen er fast 20 Jahre präsidierte. Nach dessen Tod 1976 wurde das Hotel modernisierte und in den alten Mauern als 4-Sterne-Hotel mit hohem Komfort wiedereröffnet. Der Slogan „You can’t get more „Central“ wurde kreiert.
Heute ist das Central im Besitz der Enkel von Eduard Elwert, Alexander und Robert Meyer.
(Quelle: Der Text ist eine Zusammenfassung des Artikels „Familie Elwert Zürich – Hotel Central“ von Fred Ammann, in: Schweizer Gastgeber-Familien, Ausgabe Nr. 25 vom Februar 1986).
Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Die angelaufene Sommersaison dürfte für den Schweizer Tourismus trübe ausfallen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilte am Dienstag mit, die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte zwischen Mai und Oktober 1,7 Prozent tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.





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Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.