Das Klosterdorf Engelberg erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen gewaltigen Aufschwung. Bis zum Ersten Weltkrieg entstand hier ein internationales Zentrum der «Fremdenindustrie». Seit 1898 ist Engelberg an das Eisenbahnnetz angeschlossen, mit der damals längsten elektrifizierten Bahnstrecke der Schweiz. Im selben Jahr eröffnete der erfolgreiche Engelberger Hotelier Eduard Cattani (1841–1908) die Kuranstalt. Der viertelkreisförmige Bau wurde im Dorf bald als «Klein-Versailles» bezeichnet.
Da die Kuranstalt in einer Zeit des aufkeimenden Wintertourismus nicht beheizbar war, liess der Hotelier durch seinen Bruder, den Luzerner Hotelarchitekten Arnold Cattani (1846–1921), das Grand Hotel Winterhaus bauen – heute Europäischer Hof Hotel Europe. Gleichzeitig wurde 1902 dazwischen der Kursaal als Festsaal der beiden Hotels erbaut.
In den 1950er-Jahren wurde die Kuranstalt abgebrochen und der Kursaal modern umgebaut. Der Europäische Hof wurde 1990 aussen restauriert und ist im Innern noch weitgehend erhalten. Derzeit läuft die aufwändige Restaurierung des Kursaals, also des ehemaligen Festsaals des Hotels, u.a. unterstützt durch die Denkmalpflege des Kantons Obwalden.
Wettbewerb: 18 Personen haben an diesem Hotelarchiv-Wettbewerb teilgenommen. 15 Teilnehmende lagen mit ihrem Tipp richtig. Patrick Lüthi aus Wabern wurde als Gewinner ausgelost. Er erhält eine Flasche spanischen Rotweins «Dehesa La Granja» 2002 von Alejandro Fernández.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.






Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.