Das Hotel Gibbon wurde 1839 nach Plänen des Architekten Henri Fraisse (1804-1841) als erstes Grosshotel in der Stadt Lausanne erbaut. Die Bauleitung oblag dem jungen Architekten Bernhard Simon (1816-1900), der später in St. Petersburg zu grossen Ehren kommen sollte und nach seiner Rückkehr in die Schweiz als vielbeschäftigter Architekt tätig war. 1868 erwarb er in Bad Ragaz die Hotels Hof und Quellenhof und modernisierte sie.
Dank seiner wunderbaren Aussichtslage am unteren Rand der Altstadt an der Place St. François wurde das Hotel Gibbon bald in ganz Europa bekannt. Auf der Seeseite bildete der mehrstufige Park mit einer baumbestandenen Grossterrasse sowie einem Landschaftsgarten nach englischem Vorbild eine der imposantesten jemals realisierten Gartenkompositionen bei Schweizer Hotelbauten im 19. Jahrhundert. Im Reiseführer von 1841 lobte Johann Jakob Leuthy dieses Hotel ganz besonders und bezeichnete seine Lage als «unstreitig die schönste unter den Gasthöfen der Schweiz».
Beim Umbau von 1858 wurde im Mittelteil das Dachgeschoss durch den Einbau eines fünften Stockwerkes ausgebaut und der in der Gebäudemitte gelegene Haupteingang mit einem Peristyl neu gestaltet. 1920 musste das Hotel dem Neubau des Bankgebäudes für die Bankgesellschaft weichen.
Weitere Literatur zu den Hotels am Genfersee:
Flückiger-Seiler, Roland: Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 88-109.
Flückiger-Seiler, Roland: Le développement de la construction hôtelière sur l’arc lémanique. In: Revue historique du Mandement de Bex, No XXXIII/2000. Bex 2000, p. 3-14.
Flückiger-Seiler, Roland: L'hôtel-palace au XXe siècle entre abandon et redécouverte. In: Maillard Nadja (ed.) Beau-Rivage Palace Histoire(s). Lausanne 2008. S. 232-241.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.

Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.