Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten sich mit Lugano und Locarno die beiden bedeutendsten Tessiner Fremdenorte. Beide lagen an einem Seeufer, zu dieser Zeit bereits der beliebteste Aufenthaltsort von Touristen. Neben diesen beiden Zentren bildeten sich noch einige weitere kleinere Fremdenorte, die in der Regel nur wenige Gasthäuser aufwiesen. Als Aussichtsort am See erwarb sich beispielsweise Brissago eine gewisse Bekanntheit; als Aufenthaltsort in den Bergen erlangte der Monte Generoso eine grössere Bedeutung. Auf Bellavista an dessen Südflanke eröffnete der Arzt Carlo Pasta aus Mendrisio 1867 das Hotel Monte Generoso, das sich rasch als Tourismuszentrum etablierte. 1890 wurden die Dampfzahnradbahn zum Gipfel des Monte Generoso und gleichzeitig das dortige Kulmhotel eröffnet. 1941 erwarb Gottlieb Duttweiler auf die Initiative von Charles Hochstrasser die Monte Generoso Bahn, die heute eine Unternehmung des Migros-Kulturprozents ist.
Weitere Literatur zu den Hotels im Tessin:
Flückiger-Seiler Roland. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2003. Seiten 136-151.
Wettbewerb: 13 Personen haben letzte Woche beim Hotelarchiv-Wettbewerb mitgemacht. Acht Teilnehmende lagen richtig. Joachim Frei aus Biel wurde als Gewinner ausgelost. Er erhält eine Flasche «la colombe rouge», Jahrgang 2008, von der Domaine la Colombe Raymond Paccot.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.




Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.