Das Hotel Monteverità ist das Ergebnis eines weitsichtigen Projekts, das in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts entstand, als seine ersten Gäste, die Anarchisten der Vegetarierkolonie das Klima dieses Ortes mit seiner milden Temperatur und seiner Leuchtkraft für sich entdeckten und im Rahmen eines vegetarischen und naturistischen Sanatoriums nutzten.
1928 liess der Baron von der Heydt von dem deutschen Architekten Emil Fahrenkamp das neue Hotel im reinen Bauhausstil erbauen und lenkte damit die architektonische und ästhetische Entwicklung dieses Ortes, der von jeher so vielgestaltig war wie die dort wirkenden Figuren und Einflüsse, in eine neue Richtung.
Hier treffen die ursprüngliche, auf das Wesentliche beschränkte Phantasie der ersten von den Vegetariern erbauten Hütten, der Jugendstil der Casa Semiramis und die geometrisch-mathematische Rationalität des weltbekannten Bauhausstils, in dem das Hotel-Haupthaus gehalten ist, zusammen.
Als Ort der Begegnung und des Zusammenlebens verschiedenster Stile und Lebensphilosophien präsentieren sich heute der Monte Verità und sein Zentrum in der Gestalt, die aus den letzten beiden Renovierungen hervorgegangen ist. Die erste wurde 1992 von dem Architekten Livio Vacchini aus Ascona durchgeführt, die zweite 2007 von Professor Bruno Reichlin, dem Architekten Gabriele Geronzi und dem Projektingenieur Danilo Soldati; Vergangenheit und Gegenwart sind hier vom roten Faden der baulichen Erneuerung durchzogen, der sich auch im Projekt zur Neuerschliessung fortsetzt.
Dieses Projekt nimmt die wesentlichen Linien der architektonischen Geometrie aber auch den Lebensstil der ersten Gründer wieder auf und lässt sie in ein modernes, angemessenes Angebot einfliessen, das heute wie früher einen anregenden Rahmen für die Entstehung von Ideen und Träumen und für die Förderung der Begegnung und des Wissens bilden kann.
Literatur zu Hotel und Tourismus im Tessin in:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2003. S. 136-153.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.