1816 konnte dank einer breit angelegten Sammlung das auf Initiative von Joseph Martin Bürgi-Ulrich entstandene erste Gipfelhaus auf Rigi-Kulm eingeweiht werden. Es unterschied sich als Blockbau mit Satteldach, auch nach der Erweiterung von 1822, noch kaum von den dort oben üblichen Alphütten.
Der 1848 eröffnete erste richtige Hotelbau auf dem Gipfel folgte dem klassizistischen Architekturvorbild: ein dreiteiliger langgezogener Holzbau, dessen Fassaden mit Pilastern und Lisenen ausgestattet waren. Weit mächtiger war das im Sommer 1857 eröffnete, durch den Zürcher Architekten Ferdinand Stadler entworfene Hotelgebäude: ein vierstöckiger Holzbau unter einem Satteldach in den Formen des Schweizer Holzstils.
Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme der Zahnradbahn von Arth am Zugersee nach Rigi-Kulm nahm dort das grosse Hotel Schreiber seinen Betrieb auf. Es war, vom bekannten Hotelarchitekten Horace Edouard Davinet erbaut, eines der mächtigsten Hotels, das in der Schweiz auf einem Berggipfel jemals realisiert worden ist. In der sechsstöckigen Anlage mit einer bewegten Fassaden- und Dachlandschaft konnten in zwei abgewinkelten Zimmerflügeln über 250 Gäste logiert werden. Die kleinen und kleinsten Doppelzimmer in diesem Haus mit spartanischem Komfort (wenige Etagenbäder und -toiletten) wurden oft kritisiert, sie genügten offenbar aber dem Ziel dieses Passantenhauses, möglichst viele Gäste für eine kurze Nacht vor dem Sonnenaufgang zu logieren.
1952-54 wurde das einst stolze Hotel, zusammen mit allen anderen Bauten auf dem Gipfel, abgebrochen. Finanziert wurde die «Aktion zur Säuberung des Riggipfels» mit dem Talerverkauf von 1951 des Schweizer Heimatschutzes. Als Ersatz entstand der noch heute erhaltene Neubau nach Plänen des damaligen Heimatschutzarchitekten Max Kopp, ein länglicher, viergeschossiger Steinbau mit Satteldach. Eingeweiht wurde er an der 1955 organisierten Jubiläumsfeier des Schweizer Heimatschutzes zu seinem 50-jährigen Bestehen. Gemäss Jahresbericht liess man «die letzten Reste der ehemaligen Prunkgasthäuser […] am Abend des Jubiläumstages sinnbildlich in Flammen aufgehen.»
Wettbewerb
Unter den 47 Einsendungen waren 43 richtige dabei: Diese tippten auf das Hotel Schreiber auf Rigi-Kulm. Ausgelost als Gewinner wurde Simon Aellig-Bumann aus Münster VS. Der Gewinner erhält 6 Flaschen Contarini Schaumwein gesponsert von der Haecky Holding in Reinach. .
Weitere Literatur zu den Hotels an der Rigi:
Weber Felix: 175 Jahre Rigi Kulm-Hotel. Rigi Kulm 1991.
Flückiger-Seiler Roland: Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 134-152.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.

Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.