Anfangs des 20. Jahrhunderts kauften Daniel Schmidt (1872-1946) und seine Frau Mengia Candrian (1873-1962) den Boden, wo ihr Hotel gebaut werden sollte. Der Felsen, ein Aussichtspunkt mit einer Holzbank versehen, wurde zu diesem Zwecke in die Luft gesprengt und an dessen Stelle das Hotel errichtet, erbaut aus den Felsbrocken aus der Sprengung.
1903 wurde der Schweizerhof eröffnet. Das elektrische Licht kam ein Jahr später, das Telefon 1905. Das Postauto nahm Flims in seine Route auf und brachte die Touristen in die Flimser Berglandschaft. 1906 kamen die beiden Villen «Helvetia» und «Gentiana» als Dépendencen dazu.
Nach dem Tod von Daniel 1946 führte Mengia zusammen mit ihrer Schwiegertochter Carla, geborene Bivetti, das Hotel durch die schwierigen Nachkriegsjahre. Mengia arbeitete noch als bald 90-jährige im Hotel. Sie war Zeugin einer ganzen Epoche. Prominente Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, so Albert Einstein, Kaiserin Zita und Marie Curie, zog es in die sommerliche Frische nach Flims.
Später übernahmen Rudolf Schmidt mit seiner Frau Therese das Hotel, während Rudolfs Bruder Daniel sich seinen künstlerischen Visionen und dem Filmemachen widmete. Seit 2008 wird das Belle Epoque und Jugendstil Hotel von der Familie Schmidt in 4. Generation geführt.
Aus einem Brief von Daniel Schmidt aus dem Jahre 1937 an eine holländische Baronin entnehmen wir folgende Worte: «Ma maison est de premier ordre, incomparablement bien située, sur une hauteur dominante, tranquille au bord de la forêt, pas à Côté de la grande route, donc sans poussière, à proximité du lac de Cauma et très reputée pour son excellente cuisine.» (Quelle : Hotelarchiv Schweiz)
Text zur Verfügung gestellt von Hotel Schweizerhof in Flims Waldhaus. Die Geschichte des Hotel Schweizerhof ist nachzulesen im Buch von Silke Behr und Eva Gerberding: Literarische Grandhotels der Schweiz.
Literatur zu Hotel und Tourismus in Graubünden in: Flückiger-Seiler Roland. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2003. S. 166-217.
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Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folge mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.





Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.