Nachdem 1836 ein erstes Projekt einer Quaianlage Schiffbruch erlitten hatte, entstand zwischen 1844 und 1845 auf der Ostseite des Schwanenplatzes das Hotel Schweizerhof auf Initiative der Gebrüder Segesser. Gleichzeitig baute die Stadt den ersten Teil der nach dem Hotel benannten Quaianlage, die den teilweisen Abbruch der Hofbrücke nach sich zog. Das Hotel Schweizerhof blieb, zusammen mit dem bereits 1835 eröffneten Hotel Schwanden, während zwei Jahrzehnten das einzige Aussichtshotel direkt am See. 1854/55 wurde das bereits sehr bekannte Haus mit zwei Anbauten auf beiden Seiten des Hauptbaus stark vergrössert.
In den 1860er Jahren begann im Gebiet westlich der Hofkirche eine rege Bautätigkeit, unter anderem beeinflusst durch erste Projekte eines Bahnhofs für die Gotthardbahn. Dank der Hotelierfamilie Hauser, die den Schweizerhof im Jahre 1861 erwarb, entwickelte sich dieser zum einem touristischen Wahrzeichen Luzerns und einem der bedeutendsten Hotels der Schweiz im späten 19. Jahrhundert. 1863-65 liessen die neuen Besitzer vom bekannten Zürcher Architekten Leonhard Zeugheer einen imposanten grossen Saal erbauen, der in den 1990er-Jahren beinahe abgebrochen worden wäre. Mit dem kurz danach eröffneten Grand Hotel National war die Baureihe der grossen Hotels am See abgeschlossen.
Im Schweizerhof gingen im späten 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler und gekrönte Häupter ein und aus. Bereits 1857 schrieb Leo N. Tolstoi im Schweizerhof seine Erzählung „Luzern“, 1859 vollendete dort Richard Wagner sein Werk „Tristan und Isolde“. 1865 hielten sich Kaiser Napoleon III. mit Kaiserin Eugénie im Schweizerhof auf und spendeten hohen Beifall für den soeben fertig gestellten neuen Saal. Im gleichen Jahr traf sich König Ludwig II. von Bayern dort auf seiner ersten Schweizerreise mit Richard Wagner. 1893 legte das Dampfschiff direkt vor dem Hotel an den Quai, damit Kaiser Wilhelm II. mit seinem Gefolge über den roten Teppich direkt in den Schweizerhof gelangen konnte, wo ihn der Bundesrat in corpore zu einem „Table d'hôte“ empfing.
Weitere Informationen zu den Hotels in Luzern in:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001, Seiten 134-153.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.




Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.