Dieser Stich gehört zur seltenen Sorte, da er datiert ist und so nur eine Saison gebraucht werden konnte. Im Sommer 1905 soll in Pontresina der Schweizerhof geöffnet werden. Ein Namen, der für wertvolle Schweizer Gastfreundschaft stand. Wiederum wichtig ist, dass die Post nahe gelegen ist, auch weil die Gäste oft mehrere Wochen im Hotel wohnten und viele sich die Post nachsenden liessen.
Die neueste englische sanitarische System war das Water Closet, also eine Toilette mit Druck-Wasserspülung. Der Hinweis auf das grosse Vestibul zeigt, dass man auch im Haus genug Platz zum spazieren finden kann, wenn es draussen regnet. So auch die Referenz auf die geschützte Terrasse. Und die abgeschlossenen Familienwohnungen, mit Rücksicht auf die Kinder.
Der wichtigste Hinweis ist die suggestive Trennung zwischen dem Speisesaal und dem Restaurant. Die Regel in den Grand Hotel war folgende: Im Speisesaal waren die Gäste untereinander. Jeder residierende Gast hatte einen durch den Maître d’hôtel bestimmten Platz, seinen Serviettenring und seine eigenen Flaschen, die mit einem «Brustschild» oder einem «Halsring» mit der Zimmernummer oder der Tischnummer vermerkt waren. Es galt Halb- oder Vollpension und man bezahlte eigentlich nichts am Tisch.
Im Restaurant hingegen konnten die Gäste der anderen Hotels oder die eingeladenen Gäste der «Einheimischen» essen, ohne dass ihnen ein Platz vorgeschrieben wurde. Hier galten die Preise einer eigenen Karte - à la carte - die bis zu 20 Prozent teurer waren...
Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Die angelaufene Sommersaison dürfte für den Schweizer Tourismus trübe ausfallen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilte am Dienstag mit, die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte zwischen Mai und Oktober 1,7 Prozent tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.




Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.