Das Grand Hotel Splendide entstand aus dem Umbau einer ehemaligen Villa und wurde 1891 als erstes Grand Hotel von Lugano eröffnet. Seine Lage ausserhalb der Stadt, am Seeufer und zugleich in wunderbarer Aussichtslage entsprach den damaligen Idealvorstellungen eines Grand Hotels. Aus der ehemaligen klassizistischen Villa mit drei Stockwerken und sieben Fensterachsen unter flachem Walmdach schuf Architekt Guidini 1888-1891 einen vierzehn Achsen breiten, fünfstöckigen Hotelbau in neobarockem Stil mit Mansartdach. Die beiden neu aufgesetzten Geschosse wurden durch ein Kranzgesimse vom bestehenden Baukörper abgetrennt. Die Mittelpartie war durch zwei grosse Balkone im ersten und im zweiten Stock optisch betont.
1903/04 erhielt das Hotel durch den Architekten Paolito Somazzi einen Umbau. Dabei wurde die äussere Erscheinung verändert mit zahlreichen neuen Balkonen und einer grossen Säulenhalle als Vorbau, die im ersten Stock gleichzeitig als Terrasse diente.
Der Anbau eines modernen Hallenbades 1973 und dem Ersatz des Holzchalets Villa Maria, eine Dependance von 1904, durch einen neuen Gebäudetrakt 1981-83 gaben dem Bau das heutige Gesicht. Nach der Schliessung das Grand Hotel in Locarno ist das Hotel Splendide in Lugano das letzte der einst zahlreichen Grand Hotels aus der Belle Epoque, welches noch als Hotel geführt wird.
Weitere Literatur zu den Hotels im Tessin:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2003. Seiten 136-154.
Lugano Hotels. Alberghi – Storia, Architettura. Lugano, Museo storico Villa Saroli 1998. [Pagine storiche Luganesi]. Lugano 1998.
Wettbewerb: Unter den 28 richtigen Einsendungen wurde Rudolf Galliker aus Lugano als Gewinner ausgelost.
Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Die angelaufene Sommersaison dürfte für den Schweizer Tourismus trübe ausfallen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilte am Dienstag mit, die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte zwischen Mai und Oktober 1,7 Prozent tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.






Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.