Auf dem Utokulm entstand 1815 eine erste kleine Beiz, 1839/40 wurde das Gast- und Kurhaus Uetliberg im Schweizer Holzstil erbaut, das Luft- und Molkenkuren anbot. Nach der Eröffnung der Uetlibergbahn 1875 erbaute Hotelier Caspar Fürst auf der Ebene unterhalb des Kulms beim heutigen Sendeturm ein neues Hotel mit dem Namen Hotel & Pension Fürst, später Grand Hotel Uetliberg genannt. Es bot 150 Zimmer und 200 Plätze im Speisesaal an und war gemäss eigener Werbung „in hygienischer Hinsicht unübertroffen“. Weil die Geschäfte schlecht liefen, steckte Hotelier Fürst sein Kulmhotel selber in Brand, was ihm einen längeren Gefängnisaufenthalt einbrachte. Das tiefer gelegene Grand Hotel hingegen hielt sich bis zum Ersten Weltkrieg gut. Dann brach, wie mancherorts, eine schwere Zeit an und das Hotel wurde von der Uetlibergbahn, der er mittlerweile gehörte, 1920 zusammen mit dem Bahnbetrieb geschlossen. Die Bahn kam mit einer neuen Gesellschaft wieder in Schwung, für das Grand Hotel interessierte sich niemand mehr. 1927 übernahm die Stadt Zürich das Gebäude und nutzte es einige Zeit als Schulgebäude. 1943 wurde es wegen Baufälligkeit abgebrochen.
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Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Die angelaufene Sommersaison dürfte für den Schweizer Tourismus trübe ausfallen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilte am Dienstag mit, die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte zwischen Mai und Oktober 1,7 Prozent tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.
Der Landrat will das Potenzial im Urner Tourismus ausschöpfen. Er hat am Montag das neue Tourismusgesetz einstimmig zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.





Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.