Die 1877 als bescheidenes Gebäude erstellte Pension Victoria wurde 1891 durch einen «grösseren Bau in Holz» ersetzt, dessen Aussehen durch keine Abbildung bekannt geworden ist. Nach dem Grossbrand von 1894 entstand ein vierstöckiger Massivbau mit Fachwerkfassaden im obersten Geschoss. Vier unterschiedlich vorspringende Quergiebel gliedern die langgestreckte Fassade in verschiedene, ungleich lange Teile.
Der Quergiebel mit dem Hoteleingang wurde gegenüber den anderen grösser ausgeführt; er war ursprünglich als Mitte einer symmetrischen Anlage geplant gewesen. Die längsgerichteten Dächer der Zwischentrakte enthalten je vier Dachlukarnen. Die Dachränder und Balkone sind mit zahlreichen Zierelementen im Schweizer Holzstil versehen. Dem Erdgeschoss ist eine grosse Veranda vorgelagert, die dem ersten Geschoss als Terrasse dient.
1929 wird das «Grand Hotel Victoria» an eine deutsche Ferienorganisation verkauft und in Schweizerhof umbenannt. Seit 1948 gehört das Haus der Bibelschule und wird unter dem Namen «Bibelheim Beatenberg» als Gastbetrieb geführt.
Weitere Literatur zu den Hotels am Thunersee:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 110-133.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Die Bauten der Fremdenindustrie. In: Riviera am Thunersee im 19. Jahrhundert. Herausgegeben von Georg Germann und der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2002, S. 177-192.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.

Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.