Von einem überragenden Hotel erwarte man auch eine hervorragende Küche, heisst es in der Mitteilung. Eperon sei – nach einer enormen Steigerung – heute einer der besten Köche Zürichs. Damit stimme im «Baur au Lac» jetzt alles: Tradition, Aura, Gastfreundschaft, Kunstsinn, Design, Küche und Keller.
Eine Art «Oscar für sein Lebenswerk» sei die Auszeichnung im Übrigen für Direktor Michel Rey, der das Haus seit 31 Jahren führe und Ende 2012 in den Ruhestand trete. Rey sei «nie nur der Mann der nackten Zahlen» gewesen, wird GaultMillau-Chef Urs Heller zitiert. In erster Linie sei er ein «zurückhaltend-aufmerksamer Gastgeber, Bewahrer und trotzdem Erneuerer des ganz besonderen ‹Baur au Lac›-Spirits».
Das «Baur au Lac» ist in den 168 Jahren seines Bestehens bis heute ein Familienbetrieb. Es wird in sechster Generation von Andrea Kracht geleitet. Der Österreicher Johannes Baur hatte das Haus mit dem grossen Park im Jahr 1844 eröffnet.
Ein Zürcher Hotel wurde seit 1997 noch nie ausgezeichnet. Den Titel GaultMillau-Hotel des Jahres erhielt 2011 das Palace & Spa in Lausanne (VD). 2010 war es das Eden Roc in Ascona (TI). (npa/sda)
Lesen Sie mehr dazu in der htr hotel revue vom 30. August 2012





