Durch die erstmals im Abschluss enthaltenen Hotels in Zermatt (VS) und Saas Fee (VS) stieg der Umsatz um 2,8 Prozent auf 44,5 Mio. Franken. Auf vergleichbarer Basis wäre der Umsatz um 7 Prozent gesunken.
Dank der Neuerwerbungen nahm die Zahl der Logiernächte um 2,4 Prozent auf 262'900 zu. Wie im Vorjahr kam Sunstar nach eigenen Angaben gut durch den Sommer. Im Winter stellte sich aber auf vergleichbarer Basis ein Rückgang der Übernachtungen um 9,4 Prozent ein.
Der Betriebsgewinn reduzierte sich um 3,5 Prozent auf 7 Mio. Franken und die Marge sank von 16,6 auf 15,5 Prozent. Wegen des tieferen Reingewinns und der getrübten Aussichten will Sunstar auf eine Dividende verzichten. Weiterhin erhalten die Aktionäre aber einen Hotelbon über 30 Franken pro Aktie und Preisermässigungen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 rechnet Sunstar mit einem Verlust. Für die Ende Juli abgeschlossene Sommersaison ergab sich ein Logiernächterückgang um 17 Prozent. Der Buchungsstand für August bis Oktober liegt den Angaben gemäss unter dem Vorjahr.
Die Buchungen für den Winter entsprechen etwa dem Stand des schwachen vergangenen Winters. Sunstar kann im laufenden Jahr nach eigenen Angaben «rote Zahlen wahrscheinlich nicht vermeiden».
Per Ende Oktober wird die Sunstar-Aktie von der Schweizer Börse SIX dekotiert und ab dann an der ausserbörslichen Plattform OTC-X der Berner Kantonalbank gehandelt. Die Dekotierung wurde von Sunstar mit den hohen Kosten begründet. (npa/sda)





