Der Gewinn war damals aber nur dank Sonderfaktoren möglich. Er kam unter anderem dank den Versicherungserträgen aus dem Brandfall im vergangenen Herbst im Spa des Victoria-Jungfrau Grand Hotels in Interlaken zu Stande. Zudem wirkten sich Steuererträge aus der Übertragung der Liegenschaft in Luzern positiv aus.
Die Halbjahreszahlen seien aus diesem Grund nur beschränkt vergleichbar, teilte die Hotelgruppe am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz der Victoria-Jungfrau Collection fiel um 3,1 Prozent auf 33,6 Mio. Franken. Dies sei insbesondere auf den anhaltenden Preisdruck zurückzuführen.
Positiv wertet die Hotelgruppe die Zunahme der Logiernächte. Diese stiegen um 2,8 Prozent auf insgesamt 64'827, wie es weiter hiess. Der Ausblick bleibt aber schwierig. Die Victoria-Jungfrau Collection rechne im laufenden Geschäftsjahr weiterhin mit einem anspruchsvollen Marktumfeld, schreibt das Unternehmen.
Zur Gruppe gehören die Luxushotels Victoria-Jungfrau in Interlaken, das Hotel Palace in Luzern, das Berner Bellevue Palace und das Eden au Lac in Zürich. (npa/sda)





