Auf ihr Konto geht ein Rückgang von 8,8 Prozent. Bei den inländischen Gästen resultiert eine Abnahme von 5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte.
Vor allem Gäste aus Deutschland fehlten. Noch im Vorjahr brachten sie dem Schweizer Tourismus 73'000 Übernachtungen mehr ein (-14 Prozent). Auch Touristen aus den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich übernachteten weniger in der Schweiz. Demgegenüber verzeichnet Russland ein Plus von 8'000 Logiernächten (+20 Prozent).
Rückgang aus allen Kontinenten
Auch bei den Gästen aus Asien resultierte ein Rückgang um 16'000 Logiernächten. Dabei fiel die stärkste absolute Abnahme mit einem Minus von 38'000 Logiernächten (-26 Prozent) auf die Golfstaaten. Auch Indien verzeichnete eine Abnahme mit einem Minus von 24'000 Übernachtungen (-4,3 Prozent). Immerhin konnten die Chinesen – einmal mehr – mit dem stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer und einer Zunahme von 21'000 Logiernächten (+27 Prozent) für einen positiven Wert sorgen. Auch Japan konnte mit 10'000 Einheiten (+8,5 Prozent) zulegen.
Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent verringerte sich um 7'300 Logiernächte (-2,6 Prozent) ebenso wie jene aus den Kontinenten Afrika und Ozeanien.
Vom Rückgang sind alle Schweizer Tourismusregionen betroffen. Am deutlichsten zeigt er sich in absoluten Zahlen im Genferseegebiet, wo 54'000 Logiernächte (-17 Prozent) weniger verbucht wurden. (npa/sda)
Siehe auch Artikel «Zahlreiche kalte Betten im Juli»





