Die Geschichte der Hotelbauten am Rheinfall beginnt mit dem Hotel Weber, welches Johann Jakob Weber 1844 eröffnete. Der «kürzlich eröffnete, neue Gasthof, Webers Hotel» erscheint im selben Jahr bereits im ersten Reiseführer von Karl Baedeker. Nach dem Konkurs des Gründers übernahm der Hotelier Franz Wegenstein 1861 das bekannte Haus mit bester Aussicht auf den Wasserfall, gab ihm den Namen Hotel Schweizerhof und begann mit dem Ausbau.
1862/63 erhielt das Haus eine vierte Etage und eine reich dekorierte Fassade, 1879 einen mächtigen Anbau auf der Westseite. 1890 konnte der erfolgreiche Hotelier auch das 1863 neben einem ehemaligen Landgut eingerichtete Hotel Bellevue nebenan erwerben. Die beiden Häuser wiesen eine bevorzugte Lage mit Blick auf den Rheinfall auf, ihre grosszügige Gartenanlage reichte bis zum Ufer des Rheins.
1908 kamen die Hotels an eine Aktiengesellschaft, welche den Luzerner Architekten Emil Vogt mit einem Umbau des Schweizerhofs und dem Neubau eines Badehauses beauftragte. Nach zwei Konkursen musste das Hotel Schweizerhof 1914 seine Tore schliessen, während das Bellevue verkauft wurde und als Hotelbetrieb weiter bestand.
Zwischen 1915 und 1933 beherbergte das einstige Grandhotel das Institut Rhenania, dann stand das grosse Gebäude leer. 1954 wurde die zerfallene Anlage durch Luftschutztruppen abgebrochen. Heute findet sich an der Stelle des ehemaligen Hotel Schweizerhof die Parkanlage Rhenania mit Aussichtsterrasse.
Zur Geschichte der Hotels siehe:
Pfaff Robert. Der Tourismus am Rheinfall im Wandel der Zeiten. In: Beiträgen zur Schaffhauser Geschichte. Schaffhausen 1976.
Bundesrätin Leuthard hat sich am Montagabend in Siders (VS) den Fragen der Walliser Gemeindepräsidenten zur Zweitwohnungsinitiative gestellt. Sie äusserte Verständnis für ihre Situation; konkrete Antworten konnte sie auf viele Fragen jedoch nicht liefern.
Die angelaufene Sommersaison dürfte für den Schweizer Tourismus trübe ausfallen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilte am Dienstag mit, die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte zwischen Mai und Oktober 1,7 Prozent tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.
Der Landrat will das Potenzial im Urner Tourismus ausschöpfen. Er hat am Montag das neue Tourismusgesetz einstimmig zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.





Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.