Die Gegner von Rauchverboten in Restaurants und Bars haben bis August 2011 Zeit, die nötigen Unterschriften für ihre Volksinitiative zu sammeln. Die Frist wurde am Dienstag im «Bundesblatt» veröffentlicht. Die Initianten der Initiative «für ein liberales Rauchergesetz» fordern, dass über Rauchverbote in Innenräumen einzig der Eigentümer befindet. Einzige Einschränkung soll die Beschilderung sein: Öffentliche Innenräume, in denen geraucht werden darf, müssen entprechend beschildert werden.
Hinter der Initiative stehen unter anderem der Stadtberner Politiker und Rocker Jimy Hofer und der Genfer Roland Terrier, Präsident einer Vereinigung für den Schutz gefährdeter Cafés. Gegen das neue Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen kämpfen aber auch Befürworter des Rauchverbots wie die Lungenliga. Sie sammelt Unterschriften für eine
Volksinitiative, die ein Rauchverbot in sämtlichen öffentlich
zugänglichen Räumen verlangt.
Solothurn passt Rauchverbot an
Das Bundesgesetz, welches am 1. Mai in Kraft tritt, setzt nur einen Mindeststandard fest. In den meisten Kantonen wird es nichts ändern, weil die kantonalen Gesetze strenger als das Bundesgesetz sind. Nicht so im Kanton Solothurn. Der Solothurner Regierungsrat hat das kantonale Rauchverbot an das Bundesrecht angepasst, weil dieses strenger ist. Nach der Solothurner Regelung mussten Fumoirs bisher kleiner als die Hälfte der Gesamtfläche einer Ausschankstelle sein. Ab dem 1. Mai dürfen Fumoirs nur noch einen Drittel der Ausschankfläche betragen, wie der Regierungsrat nach seiner Sitzung vom Dienstag mitteilte. Zudem müssen sie über selbsttätig schliessende Türen verfügen.
Rund zwei von drei der insgesamt ungefähr 300 Fumoirs im Kanton Solothurn entsprächen bereits heute den bundesrechtlichen Bestimmungen zum Schutz vor Passivrauchen, sagte Beat Pfluger, Leiter des Rechtsdienstes des Gesundheitsamtes. Der Kanton habe die Beizer bei den bis am 1. Mai 2010 befristeten Bewilligungen stets darauf hingewiesen, dass danach voraussichtlich das strengere Bundesgesetz gelte. (rom/sda)
Die htr hotel revue vom Donnerstag, 25. Februar 2010, legt den Fokus auf das Thema Rauchverbot.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.