Die Binnennachfrage zeigt sich stabiler, wie den am Montag veröffentlichten Prognosen im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zu entnehmen ist. Aber auch die Übernachtungen der Einheimischen dürften mit minus 0,4 Prozent leicht rückläufig sein.
Den deutlichen Rückgang beim Geschäft mit ausländischen Gästen führt BAK Basel auf den starken Franken zurück. Zudem verstärkt die langsamere Gangart der Weltkonjunktur den Dämpfer. Vor allem aus den traditionellen westeuropäischen Märkten und den USA sind deutliche Rückgänge zu befürchten.
Das ändert sich nicht so schnell: BAK Basel rechnet in der Sommersaison 2012 mit einem Logiernächterückgang von 1,4 Prozent. Damit dürfte das Tourismusjahr 2012 mit einem Minus von 1,9 Prozent enden.
Vier magere Jahre
Auch die vergangene Sommersaison wird nicht als strahlend in die Geschichte eingehen. Für sie gehen die Konjunkturforscher von einem Rückgang um 2,5 Prozent aus. Vor allem im Alpenraum war die Saison mit einem Rückgang von 4,8 Prozent schwierig. Zum starken Franken hatte sich dort noch widriges Wetter in den wichtigsten Sommermonaten gesellt.
Nachhaltig auf den Wachstumspfade zurückkehren sollte die Schweizer Tourismusbranche 2013 mit einem Übernachtungsplus von 2,1 Prozent. Noch kräftiger zulegen sollte die Branche im Tourismusjahr 2014 mit einem Wachstum von 3,4 Prozent.
BAK Basel erklärt diese Dynamik mit einem Aufholprozess bei der Auslandnachfrage nach vier mageren Jahren. Zusätzlich sollten sich 2014 die gesteigerten Investitionen in der Schweizer Hotellerie auszahlen.
Ebenso düster wie bei den Hotels sieht es bei den Bergbahnen aus. Ihre Verkehrserträge dürften sich im Tourismusjahr 2011 um 4,8 Prozent geschmälert haben. Vor allem das Frühjahr war wegen des späten Osterzeitpunkts zusammen mit sommerlichen Temperaturen schwierig.
2012 müssen die Bergbahnen mit einem weiteren Einbruch von 0,6 Prozent rechnen. Allerdings rettet die Bahnen hier der günstigere Ostertermin, so dass die Einbusse wegen der gesunkenen Nachfrage nicht so stark ausfällt wie bei den Hotels. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.